Reduzierung des therapiefreien Intervalls durch mobile Retter

  • Die nächste Erfolgsmeldung:


    http://www.wiesbadenaktuell.de…goIMRJgfVsar9Dlewh06V-k44


    Die Entfernung zwischen der nächsten RW und der Einsatzstelle betrug hier 4,8 km.

    Ob zum Zeitpunkt des Notrufs tatsächlich dort ein RTW stand ist mir nicht bekannt.


    Neben den bd. Einsatzkräften der FFW war auch ein lange berenteter ehem. kommunaler Bediensteter aktiv der seine jungen Berufsjahre als Ausbildungsleiter im örtlichen DRK-KV verbrachte.

    raphael-wiesbaden


    Artikel 1
    (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.


    Selig sind die geistig Armen - nur: kann der Himmel die ganzen Seligen auch wirklich aufnehmen ?

  • Ergänzung der o.a. Meldung:


    - Zusammenbruch in der Whg., von Ehefrau beobachtet, macht sofort Notruf

    - durch LS tel. CPR + zeitgleich Alarmierung RTW, NEF, mobile Retter

    - Eintreffen mobile Retter drei Minuten nach Alarmierung

    - Eintreffen RTW sechs Minuten nach Alarmierung (stand an seiner RW), weitere HLW + 2x Defibrillation - ca. 15'min später SR

    - Eintreffen NEF zwölf Minuten (Anfahrtsweg + Verkehrslage) nach Alarmierung


    Pat. ist vier Wochen nach Ereignis weitgehend wohlauf, insb. keine neurologischen Auffälligkeiten.

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  • Einsatzzahlen vom 08.04.2024 bei Einführung des Systems am 01.02.2023:


    291.000 Einwohner

    648 registrierte Ersthelfer

    387 Alarmierungen

    286 tatsächliche Einsätze

    3:33 min. durchschnittliche Eintreffzeit

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  • Bei den Zeiten der Mobilen Retter wird die berechnete Eintreffzeit angegeben, weil es die von jedem Einsatz gibt. Schuhe und Jacke anziehen, Auto starten, Auto abstellen und Zielwohnung finden sind nicht mit dabei.

  • Bei den Zeiten der Mobilen Retter wird die berechnete Eintreffzeit angegeben, weil es die von jedem Einsatz gibt. Schuhe und Jacke anziehen, Auto starten, Auto abstellen und Zielwohnung finden sind nicht mit dabei.

    Das ist ja auch bei den Status 4 Zeiten so, die auch nicht den genauen Zeitpunkt angeben, wann man beim Patienten tatsächlich eintrifft. Noch schlimmer ist dieses bei der Luftrettung (Landung Status 4, warten auf Streifenwagen, dann Fahrt zum Einsatzort, dann Wohnung finden). Daher kann ich auch immer noch nicht nachvollziehen, dass für die erste Abrückfolge "NEF" an manchen Orten ein RTH (oder ITH als Dual-Use) vorgesehen ist. Auch in großstädtischen Bereichen. Es wird eben nur nach der Status 4 Zeit geschaut. Ein ständiges verbraten einer hochwertigen Ressource für für oftmals "Notarzt-Bagatellen" vs. "wir brauchen mehr Luftrettung".

    Ich komme aus Ironien, das liegt am sarkastischen Meer.

  • Wir haben erst einen RTH pro eine Millionen Einwohner, wir werden nicht ruhen, ehe wir einen RTH pro 100.000 haben!!

    Under pressure, you don't rise to the occasion. You sink to your level of training.

  • Wenn mal wieder ein DK-Wechsel liegenbleibt...

    You know as well as I do decisions made in real time are never perfect. Don't second-guess an operation from an armchair. [Noah Vosen]

    Oldschool EMS. The Gold Standard of Ass Kickin'!

  • Wir haben erst einen RTH pro eine Millionen Einwohner, wir werden nicht ruhen, ehe wir einen RTH pro 100.000 haben!!

    Und wenn wir dann endlich an jeder Ecke noch einen Telenotarzt haben, ist das Gesundheitssystem gerettet und es bricht der Weltfrieden aus.

  • Bei den Zeiten der Mobilen Retter wird die berechnete Eintreffzeit angegeben, weil es die von jedem Einsatz gibt. Schuhe und Jacke anziehen, Auto starten, Auto abstellen und Zielwohnung finden sind nicht mit dabei.

    Bei der "Region der Lebensretter" Lösung, wird in der Regel der tatsächliche Status 4 am Patienten (manuell) übermittelt.

  • Bei der "Region der Lebensretter" Lösung, wird in der Regel der tatsächliche Status 4 am Patienten (manuell) übermittelt.

    Wenn man das (beispielsweise) bei der Primär-Luftrettung machen würde, dann würden die tatsächlichen "Am Patienten"-Zeiten oftmals anders aussehen und der Sinn der Primär-Luftrettung als erste oder zweite Abrückfolge mehr hinterfragt (und man konzentriert sich vielleicht mehr auf die Dinge, wo ein RTH wirklich Sinn machen würde).

    Ich komme aus Ironien, das liegt am sarkastischen Meer.

  • Wenn man das (beispielsweise) bei der Primär-Luftrettung machen würde, dann würden die tatsächlichen "Am Patienten"-Zeiten oftmals anders aussehen und der Sinn der Primär-Luftrettung als erste oder zweite Abrückfolge mehr hinterfragt (und man konzentriert sich vielleicht mehr auf die Dinge, wo ein RTH wirklich Sinn machen würde).

    Wenn man dann noch NACA scoring abschaffen würde, würde man vielleicht feststellen, dass die RTH tagelang subakute Fälle versorgen.

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  • Bei der "Region der Lebensretter" Lösung, wird in der Regel der tatsächliche Status 4 am Patienten (manuell) übermittelt.

    D.h., der Lebensretter muss irgendwann zwischen Aussteigen aus seinem Auto/Abstellen des Rades und Wirken am Patienten sein Handy in die Hand nehmen, entsperren, App öffnen, Punkt auswählen, drücken, Handy aus und weg damit....
    Aus meiner langjährigen Tätigkeit als Mobiler Retter kann ich für mich sagen, dass ich die Kapazität nicht habe oder für so unwichtig halte, dass ich darauf verzichten würde.

    Ich bin nur für das verantwortlich, was ich schreibe...
    ...nicht für das, was Du verstehst!!!

  • D.h., der Lebensretter muss irgendwann zwischen Aussteigen aus seinem Auto/Abstellen des Rades und Wirken am Patienten sein Handy in die Hand nehmen, entsperren, App öffnen, Punkt auswählen, drücken, Handy aus und weg damit....
    Aus meiner langjährigen Tätigkeit als Mobiler Retter kann ich für mich sagen, dass ich die Kapazität nicht habe oder für so unwichtig halte, dass ich darauf verzichten würde.

    Das könnte man auch in der App oder in der Leitstellenanbindung lösen wenn es jemand bezahlen möchte:

    - Ortung hat Einsatzort erreicht

    - Bewegungssensor erkennt typische Bewegungsmuster einer Reanimation

    - tbc


    Für die Rettungsmittel steht die reale Eintreffzeit am Patienten ja in den Protokollen. Wäre also da. Ein zusätzliches "Status 4 HRT" wäre technisch auch einfach möglich.

    Solange die Krankenkassen gezwungen werden können jede eigentlich sinnlose Überversorgung zu zahlen wird sich das aber nicht ändern.

  • D.h., der Lebensretter muss irgendwann zwischen Aussteigen aus seinem Auto/Abstellen des Rades und Wirken am Patienten sein Handy in die Hand nehmen, entsperren, App öffnen, Punkt auswählen, drücken, Handy aus und weg damit....
    Aus meiner langjährigen Tätigkeit als Mobiler Retter kann ich für mich sagen, dass ich die Kapazität nicht habe oder für so unwichtig halte, dass ich darauf verzichten würde.

    Die App navigiert mich zum Einsatzort. Geht automatisch auf Screen "Am Einsatzort" (Geotracking) und wenn ich am Patienten bin "schiebe" ich den Regler von links nach rechts auf am Patienten. Sehr durchdacht das Ganze. Aus Forschungsgründen sind exakte Zeiten durchaus interessant.

  • Die App navigiert mich zum Einsatzort. Geht automatisch auf Screen "Am Einsatzort" (Geotracking) und wenn ich am Patienten bin "schiebe" ich den Regler von links nach rechts auf am Patienten. Sehr durchdacht das Ganze. Aus Forschungsgründen sind exakte Zeiten durchaus interessant.

    Bei KatRetter ähnlich, drei Felder "Einsatzort erreicht", "Einsatz abbrechen" sowie "Einsatzausweis". Da ich in der Regel sowieso den Ausweis an der Tür vorzeige, ist der Klick auf Einsatzort erreicht auch nicht mehr die Welt.