Marco K. König als Vorsitzender des DBRD zurückgetreten

  • Ich sag mal so: jemand der "überraschend" nach 16 Jahren ohne offenkundigen Grund aus der höchsten Position eines von ihm gegründeten Verbands aussteigt und zudem seine Mitgliedschaft in selbigem Verband kündigt... Da steckt mehr dahinter.

  • Ich sag mal so: jemand der "überraschend" nach 16 Jahren ohne offenkundigen Grund aus der höchsten Position eines von ihm gegründeten Verbands aussteigt und zudem seine Mitgliedschaft in selbigem Verband kündigt... Da steckt mehr dahinter.

    Impulsiv reagieren konnte er jedenfalls schon immer.

  • Das heißt,dass ich bald länger im DBRD bin als Marco König.


    Gerade hier im Forum darf ich mich darüber glaube ich schon ein bisschen freuen.


    Wer hätte das gedacht.

  • Beim DBRD gibt es auch nicht mehr Infos: "wir [...] informieren, dass Marco K. König sein Amt als 1. Vorsitzender des DBRD e.V. aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat und gleichzeitig als Mitglied aus dem Verein ausgeschieden ist."

    https://www.dbrd.de/aktivitaet…8-ruecktritt-marco-koenig


    Interessant: Floskeln wie "Wir danken ihm für..., wünschen ihm alles Gute..." fehlen.

    Ring frei für Spekulationen.


    Nachtrag: https://www.dbrd.de/der-verband/ueber-uns und https://www.dbrd.de/impressum

    Frei nach Hercule Poirots "Disparu!": Weg isser! :/

  • Ich finde es bemerkenswert, dass neben Königs sofortiger Niederlegung des 1. Vorsitzenden die gleichzeitige (also sofortige) Beendigung seiner Mitgliedschaft im Verein verkündet wird.[1]

    Einem sofortigen "Ausscheiden aus dem Verein" (Ende der Mitgliedschaft) entspricht wohl am ehesten der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein nach § 4 Abs. 2 b i. V. m. § 4 Abs. 3 der Satzung.

    Ring frei für die zweite Runde Spekulationen.

  • Ich glaube ja nicht das der mysteriöse Grund der Demission irgendwas ändert.

    Ich glaube, das sieht Marco König anders.

    Der RD den ich kenne hat andere Probleme als Herrn König.

    Marco König war lange ein wesentlicher Protagonist des DBRD und wirkte teils erheblich auf die Innen- und Aussenwahrnehmung "des RD" in diversen Kontexten, auch in diesem Forum. Seine Reduktion auf ein nachrangiges Problem "des RD" erscheint mir - bei aller Kritik - zu kurz gegriffen.

    Und da ich diesen Mann nicht kenne ist er mir auch recht egal.

    Der Sinn eines Posts über eine nichts ändernde "mysteriöse Demission" einer rettungsdienstlich nachrangig problematischen Person , die Dir "recht egal" ist, entzieht sich in weiten Teilen meinem Verständnis.


    Fazit: Mysterious Demission - Ring frei für Runde drei

  • Das heißt,dass ich bald länger im DBRD bin als Marco König.


    Ich dachte du wärst ausgetreten und baust ne eigene Vertretung auf?

    "Notfallsanitäterinnen und -sanitäter sind, sofern (not-)ärztliche Hilfe nicht zeitnah zu erlangen ist und die Voraussetzungen des § 2a Nr. 2 NotSanG vorliegen, eigenverantwortlich handelnder, heilkundlicher Teil der Rettungskette."

    VGH München, Beschluss v. 21.04.2021 – 12 CS 21.702

  • Beim DBRD gibt es auch nicht mehr Infos: "wir [...] informieren, dass Marco K. König sein Amt als 1. Vorsitzender des DBRD e.V. aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat und gleichzeitig als Mitglied aus dem Verein ausgeschieden ist."

    Das entspricht dem Inhalt der E-Mail an die Mitglieder.

    Interessant: Floskeln wie "Wir danken ihm für..., wünschen ihm alles Gute..." fehlen.

    Ring frei für Spekulationen.

    Naja, die Niederlegung eines Amtes "aus privaten Gründen" kann viele Ursachen haben, traurige wie freudige, die zu anderen Prioritäten führen. Die Niederlegung des Vorsitzes nach 18 Jahren zusammen mit dem sofortigen Verlassen des Vereins lassen hingegen außer "Ich schmeiße den Bettel hin" und "sie haben mich rausgeschmissen" wenig Deutungsmöglichkeiten.

  • Wieso? Ist doch ne Stelle als 1. Vorsitzender frei. Kann sich doch jedes Mitglied drauf bewerben.

    Klar, aber Krümel hat 2018 Menschen gefragt, ob sie nicht den DBRD neugründen wollen (https://docs.google.com/forms/…f2vZ3mfAe2ataA/closedform ) oder n offenen Brief schreiben. Von den 70 Personen die mitgemacht haben, wollten 57% n offenen Brief schreiben, und 35% den DBRD neugründen.

    Daraufhin hat Krumel ende September eine digitale Diskussionsrunde eröffnet. Darum dachte ich, es erwartet uns bald ein noch viel besserer Berufsverband, und darum fragte ich nach.

    Wobei es mich ausdrücklich freut, dass Krumel noch Mitglied im DBRD ist!

    "Notfallsanitäterinnen und -sanitäter sind, sofern (not-)ärztliche Hilfe nicht zeitnah zu erlangen ist und die Voraussetzungen des § 2a Nr. 2 NotSanG vorliegen, eigenverantwortlich handelnder, heilkundlicher Teil der Rettungskette."

    VGH München, Beschluss v. 21.04.2021 – 12 CS 21.702

  • Der Laden ist ja derzeit, wenn man RD-spezifisch hinschaut, alternativlos.

    1-2 teilweise fragwürdige Stellungnahmen im Jahr sind keine ausreichende berufliche Vertretung.

    Aber Hauptsache die Akademie läuft…

    "Die Tugend in die Mitte", sagte der Teufel und setzte sich zwischen zwei Juristen.