Beiträge von 98-83-1

    Feuerwehr und Rettungsdienst führt von vorne. D.h., dass in der Leitstelle in der Regel kein "gehobener Führer" benötigt wird und die Leitstelle (für die Feuerwehr) eine reine Alarmierungseinrichtung ist (bis zur Grenze des Katastrophenfalls eben). Man findet daher Leitungskräfte im gehobenen Dienst in kleinen Leitstellen in der Regel nur beim Leitstellenleiter selbst. Bei großen Leitstellen (häufig in Verbindung mit einer Berufsfeuerwehr) ist das (oft) anders. Eine solche (teure) Stelle lässt sich eben nur schwer verkaufen, wenn diese selten benötigt wird und vor allem nicht vollständig durch die Krankenkassen refinanziert wird, also der Kreis oder die kreisfreie Stadt diese selbst tragen muss.

    Na ja, so würde ich die Arbeit in den Leitstellen nicht abwerten. Selbst bei einer Führung von vorne braucht es im Hintergrund auch Strukturen. Und das deutlich vor dem K-Fall. Telefonate mit anderen Behörden, Sofortmeldungen an übergeordnete Instanzen, Bedienen der Warneinrichtungen etc.

    Vielleicht dann eher eine Frage, ob die Größe der Leitstelle so sinnvoll ist.

    Ortskunde und Kapazitäten im K-Fall sind kein Argument. Ob jetzt 10.000 Notrufe oder 15.000 Notrufe in 24h nicht bearbeitet werden können macht da auch keinen Unterschied. Dann müsste man eher über Leitstellenverbünde nachdenken, die sich im Überlauf gegenseitig unterstützen.

    Eine Führungsposition im gehobenen Dienst (Lagedienstführer o.ä. Namen für diese Position) innerhalb der Wachabteilungen/Schichten einer Leitstelle erlauben sich in der Regel nur große Leitstellen. Kleinere Leitstellen (oder der größte Teil aller Leitstellen) besitzen in der Regel nur Disponenten, maximal vielleicht noch einen Schichtführer (der jedoch nicht vollständig aus der Abfrage/Disposition herausgelöst wurde).

    Spätestens wenn sich abzeichnet, dass die Lage größer wird braucht man das aber in meinen Augen zwingend. Läuft ja sonst auch überall so bei den BOS. Irgendjemand muss das Sagen haben.

    Dem ist so. Wie bei uns eingesetzt und auch regelmäßig getestet. Ist aber eben der regionale Lokalsender und wie bei allem gil3 auch hier : ab wann willst du was warnen? Zumal auch dann ein Disponent von seinem Platz weg muss, die Durchsage vorbereiten muss, dass System aktivieren muss und entsprechend vorlesen muss. Und das nicht selten in einer Situation wo eh alles Leitungen glühen.

    Für so etwas sollte man einen übergeordnete Führungsposition haben, die sich aus dem "Telefongeschäft" für genau solche Sachen, aber auch die Koordinierung meiner Kräfte in der Leitstelle rausziehen kann. Gewisse Standardtexte wird man in der Leistelle sicherlich ausgedruckt schon neben der Anlage liegen haben und muss im Lückentext nur noch den Ort eintragen. Hoffe ich zumindest.

    Das die Nacht eine Ausnahmesituation war, die jede Leitstelle gesprengt hätte dürfte aber auch jedem klar sein. Da hätten auch 100 Disponenten mit 300 Leitungen sitzen können.

    Die Privatsender in NRW haben sich dazu (jedenfalls teilweise) verpflichtet und taten das, ja. Der WDR war leidert damit beschäftigt, die ARD-Popnacht auszustrahlen und konnte nur wegen einer Katastrophe jetzt nicht plötzlich den Sendeplan ändern.

    Je nach Region haben die Privatsender den Leitstellen auch eine "Sprecheinrichtung" zur Verfügung gestellt. Das ganze unter Verschluss und mit Versiegelung, da damit das Programm unterbrochen wird und die Leitstelle eine Durchsage machen kann. So wurde es mir zumindest erklärt.

    ..und ja, die sind wirklich richtig, richtig fit. Von den Jungs würde mich mich bei einem Trauma deutlich lieber versorgen lassen, als von 99% der deutschen Notärzte!

    Ist schon ca. 10 Jahre her, da hatten wir die Möglichkeit eine Fortbildung mit medizinischen Ausbildern aus dem Bereich pol. Spezialeinheiten durchzuführen.

    Relativ zu Beginn (kurz nach der Vorstellungsrunde) 2 Personen aus dem Rettungsdienst gegen 1x Polizei. Wer bekommt den "Traumapatienten" schneller Transportfähig. War auch für die anwesenden Ärzte eine Lehrstunde wie schnell man(n/frau) sein könnte.

    Jahresbericht der Berliner Feuerwehr ab S. 134. Man hat eine eigene Beauftragte für Gewaltprävention und nach einem Jahr ein Fazit gezogen.

    Jahresbericht 2020

    Als Behörde ist die Berliner Feuerwehr da wohl ganz anders hinterher und legt im Zweifelsfall auch Einspruch als Behörde gegen eine Einstellung ein. Man ist in Berlin als Feuerwehr also deutlich weiter als der größte Teil in Deutschland.

    Habe ich noch nie von einer solchen Möglichkeit (oder einer tatsächlich existierenden Stelle)gehört, wenn ich ehrlich bin. Kannst Du da Beispiele nennen, auch nach welchem TVöD Bereich dieses genau möglich ist (sonstige Beschäftigte?)?

    In welchen Bereichen sonstige Beschäftigte möglich sind müsste man im Einzelfall schauen. Eigentlich sollte die Möglichkeit "Sonstiger Beschäftigter" in fast allen TVöD Bereichen zu finden sein (außer jetzt vielleicht bei Krankenpflege / Arzt). In den MINT-Bereichen wird es je nach Behörde durch aus häufiger gemacht. Fachinformatiker mit dreijähriger Ausbildung, die mit Fortbildung oder Tätigkeit in der freien Wirtschaft die Fähigkeit und Erfahrung für eine E12er-Stelle gesammelt haben. Aber auch in anderen Bereichen, wenn die Person Führungserfahrung in einem Unternehmen oder Selbstständigkeit genau in diesem Bereich gesammelt hat.

    Wichtig ist, dass die betreffende Person gleichwertige Fähigkeiten, Erfahrung und eine entsprechende Tätigkeit ausübt.

    Ja, natürlich hast Du recht. Der Angestellte mit höherer Schulbildung und mehr Ausbildung wird trotzdem sicher frustriert sein. Die Stellen (A10/A11) gibt es zu mindestens hier in meiner Ecke durchaus viele. Das sind keine Einzelfälle.

    Das wird niemand bestreiten, ist in der freien Wirtschaft aber auch nicht anders. Im Gegenteil wird es dort - aus meiner Erfahrung - deutlicher, da man dort auch außerhalb von TV agieren kann und wer gut verhandelt dann mehr Geld bekommt (ohne ggf. mehr zu leisten).


    da hast du recht. Dem Beamten "reicht" hier ein positiver Aufstiegsvermerk und er wird vom Dienstherrn auf die entsprechenden Lehrgänge für die nächsthöhere QE geschickt, während der TB einen Bachelor (QE3) oder Master (QE4) in Eigenregie, berufsbegleitend und auf eigene Rechnung machen muss.

    Es gibt durchaus Behörde, die ihre TB zum Aufstieg zu einem Studium entsenden. Im oben genannten Fall geht es um den prüfungsfreien Aufstieg. Da ist meines Wissens nach mit A11 Schluss. Höher geht es dort dann auch nur noch über einen "richtigen" Aufstieg. Der TB kann mit seinem Studium ohne Begrenzung nach oben in der Laufbahn eine Stelle bekommen. Und er bekommt das Gehalt sofort (z. B. E11) und muss sich nicht noch mehrfach befördern lassen. Beides hat seine Vor- und Nachteile.


    Das jetzt als Exkurs von meiner Seite. Experte im Bereich Laufbahnrecht bin ich nicht!

    Ein Nebenher von Beamtenlaufbahn und Angestelltenverhältnis im gleichen Tätigkeitsbereich ging die letzten zwei Jahrzehnte immer zu lasten der Angestellten, ist meine Erfahrung. Die guten Leute hauen irgendwann ab. Es gibt keine Chancengleichheit in einem solchen System. Und solange der Hauptschüler mit Maurerlehre, einigen Monaten Feuerwehrausbildung und RettSan/RettAss per prüfungsfreien Praxisaufstieg bis A11 aufsteigen kann, was für den Angestellten nur mit Studium möglich ist, brauchen wir da nicht weiterreden. Die bisher angewandten Formen funktionieren zu mindestens für den Angestellten im öffentlichen Dienst nicht.

    Na ja, also wenn der Wille des AG da ist, dann ist für den Angestellten im TVöD auch eine höhere Eingruppierung ohne Studium möglich. Je nach Arbeitsbereich und Vorerfahrung auch über der A11 (E12).

    Stichwort Sonstige Beschäftigte


    Es wird in den meisten Fällen am Willen des AG scheitern, aber die Pauschalaussage der Beamte (der mit seinem Hauptschulabschluss immerhin zwei bis drei Berufsausbildungen erfolgreich abgeschlossen hat) würde es so viel besser haben stimmt - aus meiner Sicht - nur bedingt. Auch da wird nicht jeder A11 sein. Dafür müssen die Stellen erstmal vorhanden sein.

    das ist in Sachsen nicht möglich, hier darf nur in ein Krankenhaus transportiert werden.

    Gut zu wissen. Die Fälle, die Nachts in die KV-Praxis gefahren wurden, sind - trotz Alarmfahrt zum Einsatzort - als KTP abgerechnet worden (soweit indiziert). Ansonsten habe ich tagsüber auf dem platten Land auch viele leichtere Arbeitsunfälle zum örtlichen D-Arzt (nach telefonischer Voranmeldung) gefahren, bevor die "lange" Reise ins KH angetreten wird. D-Arzt hat dann nach erster Untersuchung im RTW mit dem Patienten entschieden, ob die Praxis ausreichend geeignet ist oder die Reise weiter ins Krankenhaus geht.

    Geht sicherlich nicht mit jedem Arzt und offensichtlich nicht in jedem Bundesland.

    Bisher konnten wir über die Leitstelle problemlos den ÄND nachfordern. Bzw dann mit einem kurzen Telefonat das weitere Vorgehen besprechen.

    Jetzt können wir nicht einmal über die Leitstelle einen Arzt zur Leichenschau anfordern. Das geht nun alles über das Callcenter mit ewigen Wartezeiten.

    Das hört sich wirklich gut an. Das Problem Warteschleife beim Anruf der 116117 kenne ich leider zu genüge. Telefon mit Freisprecheinrichtung und andere notwendige Arbeiten (Protokoll schreiben, Ausrüstung wegräumen) die Wartezeit verkürzen. Wobei ich mit maximal 10 min Wartezeit schon sehr viel Glück hatte bisher. Fairerweise lassen wir bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit (vor Corona) immer die Patienten / Angehörigen selber anrufen (wenn die Person dazu in der Lage ist) und machen uns wieder auf den Weg.

    Die fehlende Verknüpfung zwischen 112 und 116117 sehe ich nicht so als Problem an. Eher die Kapazitäten des ÄBD. Wenn es nur einen Arzt für eine große Fläche und eine6-stellige Einwohnerzahl gibt, dann ist die Ressource Abends / Nachts / am Wochenende sehr schnell endlich. Mit dem Resultat, dass der Rettungsdienst wieder im Rennen ist. Tagsüber gibt es den ÄBD gar nicht. Das ein Hausarzt einen Hausbesuch macht ist mehr als selten.

    Ich mache da keiner Seite einen Vorwurf; es besteht noch Verbesserungsbedarf.


    Was ich schade finde ist die zeitliche Einschränkung der KV-Notdienstpraxen. Hier an Krankenhäuser angeschlossen. Da habe ich die "leichteren" Fälle nachts gerne durch die Notaufnahme in die KV-Praxis geschoben. Alle Seiten waren zufrieden. Am Ende aber vermutlich eine Frage der Auslastung.

    Bayern sieht ausdrücklich auch keinen NotSan vor, qualifiziert die RS aber (etwas) nach.


    Die medizinische Qualifikation wäre eigentlich auch unerheblich wenn wir endlich Mal nach (idealer Weise bundesweit einheitlichen) Standards abfragen und disponieren würden.

    Aber daran scheitert es ja schon - und selbst wenn es eine strukturierte Anfrage in einer Lst. gibt wird meist ein rein auf die Notfallrettung bezogenes System genutzt bzw. die vorhandenen Ausgabe-Codes werden alle pauschal einem.RTW zugeordnet.

    ...dann kann man sich den Kram auch sparen.

    Auch wenn schon mehrfach diskutiert. Es gibt durchaus Leitstellen, die an den ÄBD weiterleiten (würden). Nur ist der oft nicht 24h verfügbar, sagt schon beim Anruf der Leitstelle, dass der Fall nicht übernommen werden kann oder der Subunternehmer vom Subunternehmer vom eigentliche "Dienstarzt" des ÄBD bestellt Nachts für jeden Patienten einen KTP ins Krankenhaus.


    Meiner Meinung nach hat man in Deutschland schon sehr viele Möglichkeiten mit Krankenfahrdienst, KTP, Notfallrettung und ÄBD. Man müsste das System nur besser aufeinander abstimmen und gerade beim ÄBD die Qualifikation, Ausbildung und Kapazitäten verbessern.


    Viele Probleme sind auch Eigenverschulden, wenn man der Bevölkerung über Jahrzehnte darauf drillt lieber 1x zu viel als zu wenig den Notruf zu wählen.

    Über die Leitstelle werden die 16 KTW des Kreisrettungsdienstes disponiert. Diese haben über den Tag verteilt verschiedene Dienstzeiten.

    Ob Anbieter mit eigener Leitstelle im Bereich KTP unterwegs sind entzieht sich meiner Kenntnis.

    HiOrgs, z. B. DRK waren mal im KTP tätig, auch über die Leitstelle des Kreises. Nach der Rekommunalisierung war es dann nur noch eine zeitlang das DRK mit KTW und einem ITW, aber das ist meines Wissens nach immer weiter eingeschlafen und dann entfallen.


    Den KV-Notdienst erreicht man bei uns in der Region nur außerhalb der Arbeitszeiten der niedergelassenen Hausärzte. Die Notdienstpraxis hat - meines Wissens nach - auch "nur" bis 22 Uhr auf. Bleiben im Zweifelsfall nicht so viele Optionen in der Nacht.

    Angaben aber unter dem Vorbehalt, dass ich schon länger nicht mehr in der Region war.

    RD gehört zum Amt 38 (Rettungsdienst, Brand- und Bevölkerungsschutz) Amtsleiter ist der ÄLRD.

    Für die einzelnen Bereiche (RD, Feuerwehr, Brandschutzdienststelle, Bevölkerungsschutz etc) gibt es dann noch "Abteilungsleiter" unter dem Amtsleiter (keine Ahnung, wie die genaue Bezeichnung lautet). Typischer Verwaltungsaufbau in NRW. Soweit nichts besonderes.


    Vor der Rekommunalisierung wurde der RD durch HiOrg, Krankenhäuser oder die Feuerwehr betrieben. Als letzte Kommune hat vor einigen Jahren die Stadt Radevormwald den Rettungsdienst von der Feuerwehr an den Kreis gegeben.


    Vor weg, der Rettungsdienst im Kreis hatte schon immer einen recht guten Ruf.

    Nach der Rekommunalisierung:

    - Teilweise massive Personalaufstockung und Übernahme des alten Personals, da keine Ausschreibung wurde fleißig in den Nachbarkreisen Personal abgeworben. Hier nicht selten die älteren, erfahreneren, gut bezahlten Mitarbeiter (und einige hatten trotz des "schlimmen" TVöD mehr netto).

    - konsequent einheitliche Fahrzeuge und einheitliches Design, einheitliche Fahrzeugausstattung,

    - einheitliche Ausbildung, eigene Rettungsdienstschule (in Kooperation mit einem Anbieter im Kreis),

    - Neubau von Wachen (das hat sich gezogen und war teilweise von Pleiten, Pech und Pannen geprägt, konnte der Kreis aber nichts dafür (Insolvenz Baufirma, Wasserschäden etc.))

    - Direkter Durchgriff auf Personal und Ausstattung durch den Kreis, ohne Umweg über die HiOrg


    Sicherlich ist dort nicht alles Gold was glänzt, aber gerade die fehlende Gefahr einer Ausschreibung und das sichere Gehalt nach TVöD und die damit verbundene regelmäßige Gehaltssteigerung werden als sehr positiv angesehen.

    Flächenlandkreis mit "bergiger" Topographie. Bei 13 Städte und Gemeinden außer in der Kreisstadt nur je einen RTW pro Wache. Sorgt schnell dafür, dass auch außerhalb des eigenen Beritts gerettet werden muss. Zusätzlich teilweise in der Nacht die RTW noch mit KTP belegt und aus historischen Gründen einige Wachen am Krankenhaus angesiedelt. Das es da ausreichend Optimierungspotential gibt ist den Mitarbeitern seit Jahren bekannt.

    Wobei insgesamt der RD OBK schon zu einem der besseren Rettungsdienste in der Region gehört. Alleine durch die Rekommunalisierung vor einigen Jahren hat sich vieles zum positiven entwickelt.

    Als Ergänzung von jemandem der selber als FSJler die ersten Schritte in den Rettungsdienst gemacht hat (als es noch den Zivildienst gab) und durch das FSJ anschließend einen Studentenjob beim gleichen AG ohne großes Bewerbungsverfahren hatte.


    Um das Finanzielle muss man sich keine Gedanken machen. Selbst bei Nichtbestehen einer Prüfung gab es zweite Chancen und der Arbeitgeber hat es bezahlt. RS wurde direkt zu Beginn gemacht.

    Auch wenn man damals die FSJ-Seminar nicht wirklich ansprechend fand (eher langweilig); im Nachgang betrachtet habe ich doch das ein oder andere mitgenommen und möchte die Erfahrung nicht missen.


    Das Thema Unterbringung bzw. Fahrtkosten während der Ausbildung sind nicht zu unterschätzen. Gerade wenn eine Unterbringung notwendig ist wird es sehr schnell teuer. Hätte es ein Problem mit dem Praktikum im Krankenhaus gegeben, dann hätte sich mein Arbeitgeber um eine Lösung gekümmert.

    Was in der Aufzählung auch fehlt ist das Thema PSA. Als externer Praktikant muss man min. das Schuhwerk selber mitbringen. Wenn an der Schule gefordert (bei uns damals vorgeschrieben) sogar die gesamte PSA (Schuhe, Hose, Oberbekleidung, Jacke).


    Praktikum ist inzwischen ein Thema. Durch Corona werden in den mir bekannten Bereichen keine externen Praktikanten genommen. Ggf. nach Corona auch nicht mehr, da man mit eigenen Auszubildenden (RH, RS, NotSan) keine freien Kapazitäten hat.


    Während des FSJ ging RTW nur als Dritter. Wurde so im Dienstplan auch geplant, damit man Erfahrungen für mögliche Notfälle bei Krankentransporten sammeln kann.


    Auch wenn einige Krankentransporte und KTW als lästig oder langweilig ansehen. Meiner persönlichen Meinung und Beobachtungen nach hat der Zivildienst oder das FSJ auf dem KTW vielen bei der positiven Charakterbildung und beim "Erwachsenwerden" geholfen, da man - nach einer damals umfassenden Einarbeitung - eigenverantwortlich tätig war, wie man es auf dem RTW nie ist.


    Zusätzlich kommt in den mir bekannten Bereichen hinzu, dass man als externer RS meist nur geringe Chancen hat, da der Bedarf durch ehemalige FSJler oder "Eigengewächse" gedeckt wird. Sollte man als externer RS doch eingestellt werden fährt man zu Beginn auch nicht RTW sondern mehrere Monate auf dem KTW und darf sich dann die Welt von den älteren FSJler erklären lassen.


    Ich empfehle daher Kontakt mit verschiedenen Organisationen im RD aufzunehmen und sich über die Strukturen vor Ort zu informieren. Engagierte Organisationen bieten auch durchaus die Möglichkeit eines Beratungsgespräches, wo alle möglichen Optionen besprochen werden können. Unverbindlich und ohne Vorstellungsgespräch, teilweise aber mit besseren Chancen, wenn man sich anschließend bewirbt.

    Lustig finde ich ja die Wartungsarbeiten, die regelmäßig alle paar Wochen / Monate stattfinden. Da wird mal eben der Digitalfunk für mehrere Stunden abgestellt oder ist nur sehr eingeschränkt verfügbar. Wir nutzen z.Zt. dafür noch den analogen 4m-Funk als Redundanz. Nach der Eingewöhnungsphase finde ich den Digitalfunk bisher gut. Es gibt bisher nur wenig zu meckern. Die Wartungsarbeiten mit Ausfall der Kanäle finde ich jedoch schon sehr merkwürdig. Gestern war es mal wieder soweit...

    Dazu hätte ich eine Frage. Der Digitalfunk ist dann bei euch wirklich komplett weg? Wie oft ist das so? Habe ich bei uns noch nie mitbekommen, dass der Digitalfunk vollständig weg ist.

    Antwort gerne auch als PN.