ad d) Du bist in der Veranwwortung sobald die Garantenstellung greift. Mutmaßlich mit Beginn der Alarmierung und spätestens ganz praktisch mit dem ersten Kontakt zum Patienten.
Ich bin dann in der
Verantwortung, wenn es einen Patienten, also ein medizinisches Problem gibt.
Ich bin sicher nicht für irgendwas verantwortlich, wenn sich die Polizei mit
einem Randalierer prügelt. wenn sich dabei ein behandlungsbedürftiger Zustand und damit auch ein Patient ergibt, bin ich sicher in der Verantwortung, aber zuvor sicher nicht.
Und wieviel Aufwand zur Überwachung ist geboten? Jeder mögliche Aufwand! Ergo, das shcließt jede genannte Option (und vermutlich noch mehr) ein. Was ist das für eine Frage bitte? Ich kann doch nur weil etwas aufwendiger, nerviger oder anstregender ist als sonst nicht eine gebotene Maßnahme unterlassen.
Natürlich ist jeder mögliche Aufwand geboten, aber eben nur jeder MÖGLICHE. Wenn das aufgrund der Einsatzsituation nicht möglich ist, dann eben auch nicht. Ich habe nirgends geschrieben, dass mir das zu anstrengend oder nervig wäre. Was möchtest du mir da eigentlich die ganze Zeit unterstellen?
Das ist unser Job und wer nicht bereit ist den auszufüllen, der soll bitte etwas anderes mache, DAS macht mich wirklich sprachlos, wenn es ernst gemeint ist.
Wenn du mir nichts unterstellen würdest, dann müsstest du dich auch nicht sprachlos sein.
Weil das hier angeklungen ist, auch sedierte oder psychotische Menschen haben das Recht das wir mit ihnen reden - ruhig und angemessen. Und wenn du den Menschen nur auf dem Niveau eines Dreijähigen erreichst, dann bitte. Mit einem Dreijährigen wirst du ja wohl auch reden, oder? So wie ich mir sicher bin, dass du (hoffentlich) mit tief sedierten oder komatösen Patienten redest.
Offensichtlich hast du noch niemals einen wirklich psychotischen Menschen behandelt, ansonsten würdest du so etwas nicht sagen. Wenn Menschen nicht erreichbar sind, kann ich noch so freundlich und empathisch sein, sie werden nicht erreichbar sein. Wenn ein Mensch den Eindruck hat, ich möchte gerade verbotene Experimente an ihm durchführen, oder ich wäre schlicht ein Alien, das ihn entführen möchte, kann ich noch so freundlich meine Maßnahmen erklären.
Der Anschein, der da erweckt wird, macht mich wütend, denn das Menschen in psychischen Ausnahmesituationen/mit psychiatrischen Erkrankungen genauso wie Obdachlose relevant shclechter versorgt werden als andere Menschen ist gut untersucht (auch in Deutschland). Man sollte sich diesem Umstand also bewusst sein und nicht in diese Falle tappen. Auch wenn es nervt, stinkt und unangenehm ist udna uch wenn wir zum 4ten Mal diese Woche bei diesem einen Patienten sind - das ist unser Job und diesen müssen wir professionell ausfüllen!
Ok, ich frage nach, wie viel Überwachung bei einem Randalierer, also einem Menschen, der wild um sich schlägt, der durch Worte nicht erreichbar ist, zu erwarten ist, deswegen versorge ich jetzt sowohl solche Patienten schlecht als auch Obdachlose, weil diese stinken. Alles klar. Aber sonst gehts dir noch ganz gut?