Beiträge von Hilope

    Studien in der Medizin lassen sich in keiner Weise mit kriminologischen Untersuchungen vergleichen. Sie erfolgen in der Regel mit einem zuvor konkreten Studiendesign, das genau auf die zu untersuchende Frage zugeschnitten ist, und (Doppel-)Verblindung, nicht aber retrospektiv.

    Das Problem medizinischer Studien ergibt sich aus der Unmöglichkeit der Erfassung aller möglichen Variablen, die das Ergebnis beeinflussen und daher zu berücksichtigen wären. Selbst auf "makroskopischer" Ebene wie die künstliche Testumgebung, Erfassung aller Vorerkrankung, Verhaltensweisen von Menschen usw. ist dies kaum zu erfassen, aber sicher nicht auf molekularer, auf der sich jeder Mensch so unterschiedlich zeigt und die Forschung jedes Jahr so viele neue Erkenntnisse generiert, dass man eigentlich kaum noch Patientenkollektive in der bisherigen Form einteilen dürfte.


    Will ich bspw. wissen, ob eine bestimmte verschärfte Strafdrohung zur Abschreckung anderer Täter führt, muss ich erst einmal feststellen, ob die verschärfte Strafdrohung auch zur Verhängung höherer Strafen für dieses Delikt geführt hat.

    Das ist sicherlich korrekt. Ich hatte vielmehr die Höhe der Bestrafung im Sinn. Durchaus vergleichbar ist, ob Täter, die am oberen Ende des möglichen Strafrahmens verurteilt wurden z.B. rückfällig werden oder die mit vergleichsweise milden Strafen.

    Davon abgesehen (aber das ist meine persönliche Meinung) begegne ich soziologischen Untersuchungen mit einiger Zurückhaltung, weil sich mir oft schon die Methodik nicht als überzeugend erschließt. Wie, bspw., misst man denn General- oder Spezialprävention (also die Abschreckung anderer potentieller Täter oder die Abschreckung des geahndeten Täters für die Zukunft)? Durch Befragungen wohl kaum sinnvoll, und Vergleiche sind schwierig, weil man erst einmal valide andere Faktoren ausschließen muss. Empirie ist nicht alles.

    Wenn dir Vergleiche schwierig erscheinen, dann darfst du das auch auf die Medizin übertragen und Entscheidungen nicht mehr aufgrund medizinischer Studien und Evidenz treffen, da diese fast ausschließlich mit Vergleichen arbeiten oder sogar an komplett anderen Spezies gewonnen wurden. Der jährliche Erkenntnisgewinn bezüglich des Menschen ist aber so hoch, dass mir die Sozialforschung dagegen schon wesentlich ausgereifter erscheint.

    Ja, klar. Wenn man die Opfer gravierender Straftaten fragt, dann finden sie es im Zweifel am besten, wenn der Täter für immer weggesperrt oder am besten umgebracht wir, langsam und qualvoll. Das ist allerdings nicht der Maßstab unseres Strafrechts.

    Für das Opfer oder die Betroffenen ist das nachvollziehbar. Aber der Staat darf den Wunsch nach Rache nicht unterstützen.

    Ganz so einfach sehe ich das nicht. Das ist lediglich der aktuell ausgehandelte gesellschaftliche Konsens. In anderen Gesellschaften sieht das ganz anders aus bzw. war selbst hier auf "unserem" Boden schon diverse Mal in der Geschichte sehr unterschiedlich anders und kann nicht nur theoretisch auch sehr schnell wieder geändert werden.


    Jedem Menschen (Ausnahmen sind sicherlich Erkrankte) bzw. auch höher entwickelten Tieren ist ein Gerechtigkeitssinn in unterschiedlicher Ausprägung angeboren. Gegen diesen kann man zwar rational argumentieren, gegen die verbundene Emotion dahinter jedoch nicht. Dass der Staat bei Übertretungen der gesellschaftlichen Ordnung in Vertretung der Betroffenen eine Ahndung in unterschiedlichem Ausmaß vornimmt, wird nur so lange akzeptiert, wie diese Ahndung als angemessen erscheint und die vertretungsweise Übernahme durch den Staat als vorteilhaft erscheint.


    Wenn wiederholt Ungerechtigkeiten, erlittenes Leid durch andere, Störungen der bestehenden Ordnung usw. nicht angemessen sanktioniert werden, dann wird über kurz oder lang diese Ordnung so nicht aufrecht zu erhalten sein. Entweder wird dann "das Recht" wortwörtlich in die eigene Hand genommen oder die staatliche Ordnung wird entsprechend geändert werden, indem bei Wahlen Mehrheiten für ein Strafrecht entstehen, welches deutlich mehr vom Sühnegedanken mit "härteren" Strafen geprägt sei wird.

    Ich würde vermuten, dass nur die wenigsten Vorfälle zur Anzeige gebracht werden.

    Das würde ich auch vermuten, sollte man vielleicht einmal untersuchen. Ein im Anzeigen-schreiben erfahrener Polizist stellt diese möglicherweise schneller auch in eigener Sache, auch weil er viel öfter direkte Gewalt gegen Kollegen oder sich selbst erleben muss.


    Es sind vor allem für eine Millionenstadt überraschend wenige; 117 in einem Jahr (davon aber nur 92 nach Schweregraden eingestuft), nicht ganz zehn pro Monat, bei 44.310 Einsätzen im Brandschutz/TH und 425.928 Einsätzen im Rettungsdienst. Das ist insbesondere wenig, wenn man es mit den 3.525 Fällen vergleicht, die für Berlin insgesamt an Widerstand oder tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen erfasst sind.

    Auch wenn die relative Zahl gering erscheint, finde ich jeden Angriff auf die "helfende Truppe" sehr bemerkenswert. Dass sich Vollstreckungsbeamte öfters einem Angriff gegenüber sehen, ist sicher der Natur der Sache geschuldet. Aber Angriffe auf die Feuerwehr und den Rettungsdienst sind für mich zumindest nur durch eine Erkrankung verständlich.


    Man müsste außerdem die aktuellen Zahlen mit denen der Vorjahre/ Jahrzehnte vergleichen.

    Dieselben Gründe wie immer: dass der Rechtsfrieden nicht über den Lebenskreis des Verletzten hinaus gestört ist und die Strafverfolgung kein gegenwärtiges Anliegen der Allgemeinheit ist, weil die Rechtsverletzung kein besonderes Ausmaß hat und die Tat nicht durch besondere Rohheit oder Gefährlichkeit gekennzeichnet ist, keine menschenverachtenden Beweggründe des Täterss und keine herausragende Stellung des Verletzten im öffentlichen Leben vorliegen. In Betracht kommen dekulpierungsrelevante Einflüsse beim Täter, dessen bisherige Unbestraftheit, eine vergleichsweise marginale Gewaltanwendung ...

    Genügen einzelne Punkte oder müssen mehrere erfüllt sein? Ich würde davon ausgehen, wenn Vertreter oder Organe des Staates angegangen werden, nicht der einzelne Mensch Angriffspunkt ist, sondern tatsächlich die Institution, die derjenige repräsentiert?

    Wenn auch ein einzelner Angriff an sich kein großes Ausmaß hat, dann darf dies doch aber nicht dazu führen, dass dies in einer großen Anzahl zu nur wenig Konsequenzen führt. Wenn man einen Polizisten als "A...loch" tituliert oder den Mittelfinger zeigt, mag das an sich genommen nicht groß ins Gewicht fallen. Wenn die fehlende Ahndung dazu führt, dass dies durch sehr viele geschieht, würde das doch aber die nötige Autorität staatlicher Einrichtungen beeinträchtigen und damit doch den Lebenskreis des Betroffenen verlassen?

    Wenn ich mit der Politik des Bürgermeisters unzufrieden bin und ihm deswegen ein Ei an die Tür werfe, dann dürfte sich der Schaden sehr im Grenzen halten und eine sehr rohe Tat würde ich auch nicht sehen. Wenn deswegen kein öffentliches Interesse bestünde und der Fall eingestellt würde, dürfte dann jeder im Ort zumindest einmal das ebenfalls machen?

    Die hinter dieser Argumentation stehende Logik kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Warum ist es gut und völlig in Ordnung, wenn der niedergelassene Facharzt (oder die ärztlichen Gesellschafter eines MVZ) Gewinn macht - also Mittel aus dem Gesundheitssystem "abzieht" -, aber schlimm und problematisch, wenn das ein Unternehmen tut?

    Es macht für mich einen Unterschied, ob jemand mit der unmittelbaren Leistung ein Einkommen (was essentiell ist, da sonst nur sehr wenige die Leistung erbringen können oder möchten) aus Zwangsgeldern der GKV erzielt, oder ob man dies indirekt als Aktionär/ Besitzer über eine Beteiligung an einem Konzern macht. Weiterhin sehe ich Unterschiede in den Vorgaben zu den Höhen der Gewinne bzw. deren Steigerungen, die jedes Jahr zu erbringen sind.

    Mit eigenständiger meine ich auch nicht abgetrennt vom RD bzw. den Leistellen, sondern abgetrennt vom niedergelassenen Arzt. Bei einem reinen ÄBD lässt sich besser ein entsprechender Standard etablieren und es lässt sich leichter eine 24/7 Verfügbarkeit darstellen.

    Ah ok, so war das gemeint. Das ist aber in der aktuellen Struktur nur sehr schlecht möglich, weil der ÄBD ja vom niedergelassenen Arzt entweder gestellt oder bezahlt wird. Dass dieser in seiner Abwesenheit (nachts/ Wochenende) für eine Notfallinfrastruktur zahlt, halte ich für legitim, aber neben der eigentlichen Praxiszeit zusätzlich für eine solche Versorgung aufkommen zu müssen, würde auch bedeuten, dass der HA keine akuten Fälle mehr betreuen würde oder müsste, sondern nur noch "geplant" nach Terminvergabe.


    Ich möchte hier aber nicht erneut eine Debatte bzgl. der Versorgungsgewährleistung der KVen in Deutschland beginnen.

    Leider stimmt es aber nicht! In RLP gibt es überwiegend ILS, die gemeinsam von den Berufsfeuerwehren und den HiOrgs besetzt und betrieben werden. Disponenten der HiOrgs müssen NotSan und GF der FW sein - Disponenten der BF haben nur die in der Laufbahnausbildung enthaltene RS-Ausbildung als med. Qualifikation. So steht es auch im aktuellen RDG von 2020. Und natürlich fragt jeder Disponent med. Notfälle ab, nicht nur die NotSan. Es ist in RLP also (grob) genauso wie in den meisten anderen Ländern.

    Da in RLP nur ganz wenige Bereiche vor Einführung der ILS nicht durch die Feuerwehr betrieben wurden, sind die Disponenten weiterhin auch mehrheitlich NFS der Organisationen und keine FW-Beamte.

    Ich kann mich mit den gestaffelten Hilfsfristen durchaus anfreunden, würde aber unterschiedliche Rettungsmitteltypen dafür nutzen. Mein Bundesland hat ja mit dem N-KTW eine Art "neues" Rettungsmittel erfunden, um die Einsätze zwischen RTW und KTW abzufangen (u.a. auch mit einer doppelt so langen Hilfsfrist wie die RTW).

    Natürlich sind differenzierte Lösungen anzustreben. Es wurde bei der Stafflung aber davon ausgegangen, dass nur ein RTW zu disponieren ist. Zumindest habe ich das so verstanden.

    Ein Patient, der eine halbe Stunde oder Stunde warten kann, um in ein Krankenhaus zu kommen, fährt bei mir ein KTW, auch wenn der Transport nicht zuvor genehmigt wurde.

    Deshalb habe ich auch nicht von einer repräsentativen Stichprobe gesprochen, sondern von - für mich - überraschend vielen Einzelfällen. Ich würde eigentlich ein systematisches Abfrageprotokoll oder zumindest die "Freiform"-Abfrage aller relevanten Parameter erwarten.


    Es mag natürlich sein, dass der Leitstellenbereich (in RLP), in dem ich im Rettungsdienst tätig war, und die Einzelfälle, die ich aus drei oder vier Leitstellenbereichen kenne, allesamt eine zufällige Negativauswahl darstellen (es gibt ja auch Leute, die regelmäßig mit der Bahn fahren und dabei kaum je relevante Verspätungen erleben), aber für besonders wahrscheinlich halte ich das nicht. Und es erklärt auch die nach meinem Eindruck hier im Forum überwiegend nicht als beeindruckend wahrgenommen Dispositionsqualität nicht.

    Negative Ereignisse überschatten gefühlt eben das tatsächliche Geschehen. Auf jede schlechte Abfrage kommen parallel vielleicht 200 oder 300 gute und korrekte Abfragen. Solange die Stichprobe wirklich nicht repräsentativ ist, sollte man sich auch nicht zu Aussagen verleiten lassen. Meistens macht man es dann doch mit der von dir gemachten Einschränkung, die Einschränkung wird aber weniger stark wahrgenommen, so dass die nicht bewiesene Behauptung stehen bleibt.

    Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Eine zeitliche Priorisierung ändert ja nichts an der Anzahl der Einsätze oder der Gesamteinsatzdauer. Wenn ich den Schwerpunkt auf die Einhaltung der Fristen von P1 und P2 lege (was sicher sinnvoll ist), wird das auf die Frist von P3 gehen, weil ich diese Einsätze immer nachrangig behandeln werde und diese dadurch immer weiter nach hinten fallen.

    Abgesehen davon, dass Patienten, die eine Stunde auf ein Fahrzeug warten können, keine Patienten für einen RTW sind, kommt man nicht herum, wenn keine anderen Optionen zur Verfügung stehen, bei steigender Auslastung die Kapazitäten zu erhöhen.

    Auf Basis einer nicht unwesentlichen Anzahl von Notrufgesprächen aus mehreren ILS, die ich kenne; überwiegend unmittelbar aus der Aufzeichnung, in Ausnahmefällen auch nur als Transkript. Die Stichprobe ist zu klein, um daraus irgendwelche allgemeinen Schlüsse ziehen zu können, aber die Anzahl ist groß genug, um festzustellen, dass mehrere Dutzend Notrufgespräche nicht dem entsprechen, was ich als kleinsten gemeinsamen Nenner einschätzen würde-.

    Alleine die hiesige Leitstelle disponiert etwa 150.000 Einsätze im Jahr, in ganz Deutschland werden es daher Millionen von Anrufen im mindestens zweistelligen Bereich sein. Selbst eine Stichprobe einhundert Anrufen wird nicht ansatzweise repräsentativ sein. Hinzu kommt, dass ich nicht weiß, wie die Auswahl getroffen wurde.


    Teilweise betreibt die Feuerwehr die Leitstellen, teilweise werden ILS (bspw. in BW und Bayern (?)) von Hilfsorganisationen und Kreis/BF betrieben; in jedem Fall kommt ein nicht unwesentlicher Teil der Mitarbeiter auch aus dem Feuerwehrbereich, und da ist der RS eben Teil der Ausbildung zum mittleren fwtechn. Dienst (bei der BF) oder ergänzende Anforderung an die Mitarbeiter einer freiwillige Fw (mit hauptamtlichen Kräften). Insbesondere dort, wo die Feuerwehr praktisch keinen Rettungsdienst betreibt, sind höhere med. Qualifikationen nicht zu erwarten, daher sind die Anforderungen entsprechend gewählt.

    Wie gesagt, da bin ich selbst überrascht, wie die Vorrausetzungen für die Leitstellen sind. RLP ist in allen Belangen meist irgendwo im Mittelfeld, von daher bin ich tatsächlich davon ausgegangen, dass der NFS mehrheitlich Voraussetzung ist, da dies in RLP schon länger so der Fall ist.

    Die medizinische Qualifikation wäre eigentlich auch unerheblich wenn wir endlich Mal nach (idealer Weise bundesweit einheitlichen) Standards abfragen und disponieren würden.

    Ein solcher bringt aber auch nichts, wenn der Katalog fast immer

    am Ende zum Ergebnis kommt, dass ein RTW oder NEF zu entsenden sind, weil die Kriterien dafür so niedrig vorgebeben sind.



    Erstaunlich, dass in vielen Bundesländer tatsächlich der RS ausreichend ist. Andererseits ist dieser auch ausreichend, wenn der Entscheidungsrahmen der Disponenten sehr klein ausfällt und letztlich ohnehin ein Fahrzeug geschickt wird. Dann finde ich die NFS auf den Fahrzeugen tatsächlich besser aufgehoben.

    Das würde man bei einer nicht unwesentlichen Anzahl von Notrufgesprächen nicht annehmen.

    Wie kommst du zu dieser Aussage? Bei aller Schimpferei Richtung der hiesigen Leitstelle meinerseits, sehe ich auch, dass anhand von zum Teil sehr schlechten kommunikativen Fähigkeiten der Anrufer, in sehr kurzer Zeit eine Entscheidung getroffen werden muss, die auch noch den teilweise irrlichternden Vorgaben des regionalen ÄLRD entsprechen muss bzw. die systembedingt vorgegeben ist. Dass diese daher nicht immer sehr toll ausfällt, darf man dann aber nicht in der mangelhaften Qualifikation der Disponenten suchen (zumindest nicht weitgehend).

    Zurück zum Thema: ich wollte mit meiner Äußerung lediglich zum Ausdruck bringen, dass an wesentlich mehr Schrauben als nur der Fahrzeug-Vorhaltung gedreht werden muss.

    Richtig. Aber an der Schraube "Krankenpfleger/ RS/ Feuerwehrmann disponiert Einsätze" liegt es zum ganz überwiegenden Teil in Deutschland sicher nicht. Was ich damit sagen möchte, es befindet sich schon sehr qualifiziertes Personal an der richtigen Stelle.


    Der Amtsleiter des Oberbergischen Kreises stellt doch selbst fest, dass es in seinem Gebiet einen erheblichen Anteil an "Bagatelleinsätzen" gibt. Wäre es dann nicht eher an ihm zu sagen, die Disponenten schicken nicht zu jedem Anrufer ein Fahrzeug, auch wenn der Anrufer darauf besteht, sondern der Disponent entscheidet, ob ein Rettungsfahrzeug notwendig ist oder nicht?

    Die Antwort darauf dürfte relativ klar sein. Keiner hat die Eier (bzw. darf die Eier haben) etwas zu entscheiden, was ab und an schief gehen kann.

    Richtig. Deswegen ist die Qualifikation weniger der ausschlaggebende Punkt.


    Entweder RettAss plus Feuerwehr-Truppführer oder mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst, der den RS inkludiert (so in den ILS BW). Es würde mich wundern, wenn die Anforderungen in den Ländern, in denen der Rettungsdienst stark von der Feuerwehr geprägt ist, die medizinischen Anforderungen höher wären.

    In RLP ist der NFS vorgeschrieben, das wird in den meisten anderen Ländern eher der Fall sein als ein Feuerwehrmann mit RS-Urkunde.

    In Dänemark ist auch nicht alles Gold was glänzt, aber man macht sich Gedanken. So wurde z.B. die Abfragequalität zwischen den Disponenten verglichen - Paramediciner vs. Gesundheits- und Krankenpfleger. Es zeigte sich bei der Gruppe der PM ein Rückgang der Einsätze, somit der Hospitalisierungen und schlussendlich Kostenersparnis.

    In Deutschland sind doch nur NFS auf den Leitstellen? Da müsste man sich doch mal fragen, wieso es in Deutschland so viele Bagatelldispositionen gibt.