Man kann E-Mails doch mit einer Empfangsbestätigung versehen.
Beiträge von Hauke
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Ich musste darüber schmunzeln, dass direkt betont wurde, dass das Innenministerium nicht zuständig sei. Das hätte bei einem Erfolg sicherlich anders geklungen

Es klingt im Artikel wirklich so, als wenn erst nach 2 Stunden erste Kräfte an der Einsatzstelle angekommen sind. Bin mal gespannt, ob man da noch was hört, wo da die Fehlerquelle lag
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Damit wären wir ja thematisch wieder am Anfang angekommen

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Feuerwehreinsatzkräfte sind in der Regel Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Gemeinde. Diesen Menschen ist es daher unbenommen, ihrem Ärger durch entsprechende Meinungsäußerungen auch Gehör zu verschaffen.
Das stimmt zwar. Ich persönlich mag es aber als Feuerwehrmann nicht, wenn man Themen wie zB Hilfsfristen oder ähnliches instrumentalisiert.
Ich will das im konkreten Fall gar nicht unterstellen, das kann ich auch gar nicht.
Aber es ist das eine, in Zivilkleidung seinem Ärger Luft zu verschaffen, aber was anderes, dass in Feuerwehr - Uniform zu tun.
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Ich kann Mike zustimmen. Und wir reden hier ja nicht davon, dass die Kameradinnen und Kameraden zB durch eine längere Straßensperrung auf einmal doppelt oder dreifach so lange brauchen, sondern von einer Reduzierung der Geschwindigkeit im Stadtgebiet von 50 auf 30.
Ich halte es weiterhin für überzogen, dass deswegen die Hilfsfristen nicht mehr eingehalten werden können und man deswegen die 30 km/h wieder zurück nehmen müsse.
Als Stadt würde ich diesen Protest entspannt zur Kenntnis nehmen und mir nach einem Jahr (oder wenn sie sehr viele Einsätze fahren auch gerne schon nach 6 Monaten) mal die Zahlen von der Leitstelle ansehen. So nimmt man dann auch schnell sie Emotionen ("Denkt doch einer an die Kinder!!!!) aus der Sache
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Nein. Wenn da flächendeckend Tempo 30 eingeführt wurde, wird man kaum die komplette Vorfahrtsregelung geändert haben. Hier sind die Hauptverkehrsstraßen im Kern auch auf Tempo 30 im Versuch reduziert, ohne dass an jeder Einmündung RvL gilt.
Davon ab halte ich diese Zeitdiskussion schon für recht müßig. Wenn die Zeit vorher mit 12 Minuten bis zum Abrücken schon lang genug war, wird sie hiermit vielleicht nochmal minimal länger. Das scheint mir aber nicht das eigentliche Problem anzugehen.Offenbar war es dort so, dass man versucht hat, das erste Fahrzeug immer mit einer Gruppe, also 9 Leuten zu besetzen. Dass sie das bisher unter Einhaltung der Hilfsfristen (und angeblichen aufgrund Tempo 50) machen konnten, ist ja erstmal toll, denn mehr Personal ist immer gut.
Die Staffelbesatzung, also zwei vorne, vier hinten, dürfte bei der Feuerwehr aber mittlerweile eher die Regel aus die Ausnahme zu sein. Vor allem Dingen dann, wenn die FF über genug weitere Fahrzeuge verfügt, die Personal nachführen können. Und das ist bei dieser konkreten Ortswehr der Fall.
Wenn man quasi immer als Gruppe ausgerückt ist, dann ist das sicherlich eine Umstellung. Aber keine, die man nicht verkraften kann.
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Zumal die Rechnung so nicht funktioniert. Wichtiger wäre der Unterschied in der Durchschnittsgeschwindigkeit. Im Stadtverkehr dürfte man tagsüber selten drei Kilometer konstant mit 50 km/h fahren können.
Auf meinem Arbeitsweg von 21km darf man auf der BAB 120 fahren. Ich fahre aber oft einfach hinter LKW mit den üblichen 85. Am Ende komme ich insgesamt auf einen Unterschied von rund 2-3 Minuten. Bei 21km und auf der BAB fast 40 km/h Unterschied. Da wird der es bei 20 km/h Unterschied und 3 km Strecke höchstwahrscheinlich meist weniger als eine Minute sein.
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Im Artikel wird geschrieben, dass man bei der Besetzung von 9 auf 6 runter geht. Also von einer Feuerwehr Gruppe auf eine Staffel. Ich kann sagen, dass das bei viele Ortsfeuerwehr Standard ist, dass das erste Fahrzeug mit einer Staffel Besatzung ausdrückt. Gerade am Tage in der Woche muss man das auch machen. Nicht nur, damit das erste Fahrzeug schnell ausrückt, sondern damit das wenige restliche Personal die anderen Fahrzeuge besetzt.
Ansonsten können weitere Kräfte mittels MTF nachgeführt werden. Auch die Anfahrt mit privat PKW kommt vor, sollte aber nicht die Regel sein.
Die genannte Feuerwehr hat insgesamt 6 Fahrzeuge. Es besteht aus meiner Sicht die Möglichkeit, erstmal zugunsten eines schnellen Ausrücken das erste Fahrzeug mit einer Staffel zu besetzen.
Bei vielen BFs wird aufgrund von Personalmangel so manches Fahrzeug sogar nur mit vier Personen besetzt ("Fensterplätze besetzt"). Wenn es dann wirklich mal was größeres gibt, werden dann entsprechend deutlich mehr Fahrzeuge alarmiert. Nicht, weil so viele Autos gebraucht werden, sondern das wenige Personal auf viele Autos verteilt ist und man die alle an die Einsatzstelle bringen muss.
Wir bringen unseren Kameradinnen und Kameraden bei, dass sowohl auf dem Weg zum Feuerwehrhaus, als auch dann später auf der Einsatzfahrt das schnellere Fahren bei den kurzen Strecken kaum einen Zeitvorteil bringt. Daher würde mich das tatsächlich mal interessieren, ob durch das Tempo 30 tatsächlich so viel Zeit verloren geht oder man sich das Problem eher durch das Festhalten an einer Gruppen - Besetzung auf dem 1. Fahrzeug geschaffen hat.
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Das spricht nicht unbedingt für eine besonders sorgfältige Vorgehensweise. Bequem ist es freilich.

Ich glaube auch, dass es in den meisten Fällen auch einfach nicht erforderlich ist. Missbrauch von Sonder - und Wegerechten halte ich eher für eine Ausnahme. Und bei "Ausreißern" (wie in diesem Beispiele) kann man ja mal nachfragen
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In einem anderen Artikel stand, dass es eine Baustelle war und dort auch Bauarbeiter waren. Wir haben das hier innerhalb unserer Wehr auch diskutiert, bin ganz unterschiedlichen Ansichten. Unser Ausbilder für Blaulichtfahrten ist selber Polizist und hält mit den vorhandenen Informationen eine solche Gewchwindigkeitsübertretung für zu viel.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass da zwischen Feuerwehr und Stadt (der ja Dienstherr ist) nicht das beste Verhältnis besteht. Sonst würde man das eher erstmal auf dem kleinen Dienstweg klären und darauf hinweisen, dass man es mit der Übertretung des Geschwindigkeit nicht übertreiben sollte.
Leider gibt es (auch bei uns) diese Kameraden, die sich von jeder Kritik sofort freisprechen, weil sie das ja alles "in ihrer Freizeit, Nachts, bei Regen und ohne Rücksicht auf die Familie" machen.
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Mir Vereinfachung von Einstiegsvoraussetzungen muss man aufpassen.
Es ist zwar ein anderer Beruf, aber wir haben aufgrund von fehlenden Bewerberzahlen beim Beruf Fluglotse lange die Öffnung für Leute mit Fach-Abi gefordert.
Die Firma hat zu unserer Überraschung dann sogar den NC für's Abitur wieder eingeführt. Die Statistiken haben da sehr deutlich gemacht, dass sowohl die Art des Abschlusses, wie auch der NC entgegen meiner Erwartungen viel über die Erfolgschancen aussagt.
Und hier möchte die Firma im Zweifel zwar weniger, aber dafür mehr erfolgreiche Bewerber haben.
Die Ausbildung zum NFS ist unglaublich anspruchsvoll geworden. Man muss wirklich viel wissen und eigenständig entscheiden. Das ist gut so. Aber man sollte vorsichtig sein, aufgrund von Personalmangel an den falschen Stellschrauben zu drehen.
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Ich frag mich ja eher, warum man als Pflegefachmensch Lust hat für zwei Jahre auf €1.418,20/m zurückzufallen?
Da gibt es bestimmt finanziell interessantere Wege. Für Berufsanfänger kurz nach der Ausbildung vllt eine Variante, aber für Menschen, die im Job sind und an das Einkommen gewöhnt (abgängig vom Einkommen sind) sicher eher unattraktiv.
Es soll ja Menschen geben, die in ihren vielleicht besser bezahlten Berufen unglücklich sind und eigentlich lieber den etwas schlechter bezahlten Beruf machen wollen.
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Then let's agree to disagree. Für mich persönlich ist die Unterscheidung i.d.R. nicht relevant und kein Ausdruck von schlechtem Journalismus.
Gleichwohl stimme ich dir aber zu, dass sich der Job allgemein durch Klickbaiting, soziale Medien und Konsumverhalten signifikant verändert hat. Ich verneine die Existenz des Problems also nicht, sondern finde es in gewissen Artikeln für irrelevant.
Ich bin da eher bei der "Zeit". Wenn auch keine Wochenzeitung habe ich durch meine Frau auch die NYT und die Irish Times zu schätzen gelernt. Die berichten nur selten über den deutschen Sani

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Ich kenne keine Journalisten (mehr), die auch nur den Hauch einer Ahnung von dem Thema haben, über das sie schreiben.
Deine herablassende Ansicht zu Journalisten lässt du ja bei jeder Gelegenheit raushängen. Aber nur, weil du sie nicht kennst, heißt es ja nicht, dass es sie nicht gibt.
Ich habe mich schon vor vielen Jahren aus den sozialen Medien verabschiedet. Und Nachrichten konsumiere ich i.d.R. über Wochenzeitschriften, die sich noch die Zeit nehmen, um zu recherchieren. Du wärest überrascht, wie viele gut recherchierte Artikel es da so gibt.
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Dann sind wir in dieser Hinsicht unterschiedlicher Meinung. Recherche und eine präzise Sprache sind der Kern des journalistischen Handwerks. Das nicht zu verlangen wäre so, als wäre es für einen Notfallsanitäter egal, ob er den Unterschied zwischen ASS und Heparin kennt.
Der Vergleich hinkt doch sehr. Ein falsches Medikament in einem Patienten und eine falsche Berufsbezeichnung in einem Artikel zB über einen Rettungsdienst-Einsatz sind schon zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Wenn ich mir natürlich eine Rettungsdienst Dokumentation anschaue und dann die Qualifikation durcheinander geraten, bin ich bei dir. Dann fragt man sich, was die da eigentlich den ganzen Tag gemacht haben. Aber sonst fehlt da einfach die Relevanz.
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Wobei das mit den Bezeichnungen auch wirklich nicht ganz einfach ist. Rettungssanitäter, Rettungsassistent, der aber höher qualifiziert ist, als der Sani und nun noch der Notfallsanitäter, der ja irgendwie so ähnlich heißt, wie der RS. Da erwarte ich tatsächlich nicht, dass man das vorher detailliert recherchiert, gerade, wenn es für den Leser schlicht irrelevant ist. ("Die Rettungssanitäter kämpften um das Leben des Patienten"). Das würde ich auch keinem Journalisten vorwerfen oder ihn deswegen nicht mehr ernst nehmen.
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Ich halte das auch einfach für inhaltlichen Unsinn, was er schreibt. Die genannten Einsätze mal eben ohne Notarzt zu absolvieren, stattdessen einen "erweiterten" NfS mit all den Berechtigungen auszustatten, halte ich nicht für rechtlich so einfach umsetzbar.
Zumal doch zu erwarten wäre, dass bei solchen Dingen die Diskussion in der "Szene", aber auch von entsprechenden (ärztlichen) Interessengruppen zurecht viel lauter und intensiver geführt worden wäre.
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Einsatzorte, die abseits der öffentlichen Wege liegen, machen immer Probleme. Daher sind diese, hier zu mindestens, von der Hilfsfrist ausgenommen. Aber welche Hilfsfrist gilt in BaWü denn für die Innenstadt von Mannheim und im kleinen Dorf im Schwarzwald (was vergleichbarer wäre, wie das Wattenmeer)? Hier in Niedersachsen gilt diese für das Dorf im Kreis Diepholz (am Arsch der Welt) genauso wie für die Oettinger Wiese am ZOB hinter dem hannoverschen Hauptbahnhof. Es sind immer 15 Minuten. Was hat sich der Gesetzgeber dabei gedacht? Die Verfassungsklage der Björn-Steiger-Stiftung beruht doch auch auf solche Ungleichheiten ("grundrechtliche Schutzpflicht", "Die Überlebenschancen der Bürgerinnen und Bürger sind ortsabhängig", usw.), oder nicht?
Aber das ist doch nur ein Teil der ganzen Betrachtung. Denn die Hilfsfrist gilt ja nicht für 100% der Fälle, sondern 95? 90? Kenne den Wert nicht genau. Es ist also richtigerweise eingepreist, dass es nicht immer klappt. Und während man dann zB in Leeste, Bassum oder Diepholz Stadt wohl eher nahe an den 100% Fristerfüllung ist, ist man in den Strukturschwachen regionen teils drunter. Nur, dass man in Gesamtpaket eben über die gesetzliche Vorgabe kommt. Dort hat man aufgrund der wenigen Einwohner ja auch deutlich seltener Einsätze.
Und ich glaube, darauf wollte Jörg hinaus: Lebe ich in der hinterletzten Ecke, muss ich damit rechnen das mich im statistischen Toleranzbereich der nicht-Erfüllung der Hilfsfristen befinde.
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Ich habe mal für eine kurze Zeit bei einem sehr ländlichen Rettungsdienst gearbeitet. Einsatzzeiten von 2-3 Stunden waren eher die Regel als die Ausnahme, gerade, wenn wir dann noch in Bremer Kliniken transportiert haben. Wenn man dann sowas kurz vor Feierabend hatte, war klar, dass man deutlich zu spät Feierabend haben wird, vor allen Dingen, wenn man eigentlich 12 Stunden später wieder im Dienst zu sein hat.
Hier wäre ein solches Konzept durchaus von Vorteil, wenn ich entweder noch am Einsatzort oder unterwegs per Rendez-Vous abgelöst werde und die Folgeschicht den Einsatz übernimmt. Selbstveständlich ist das dann Arbeitszeit und natürlich müssen auch Hygienevorschriften eingehalten werden. Nicht, dass der Zubringer-PKW eine einzige Infektionsschleuder ist.
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Ich verstehe, worauf du hinaus willst. Aber die Pauschalisierung von thh teile ich nicht.