Beiträge von SeraNRÜ

    5 Jahre Doppelbelastung mit Arbeit und nebenher Schule ist sicher eine lange harte Zeit und man wird wohl viel Motivation benötigen um durchzuhalten.


    3 Jahre Vollzeit mit Azubigehalt ist mit eigener Wohnung in einer Großstadt wo man gleich mal 700 Euro nur für die Miete zahlt auch fast unmöglich. Vor allem wenn man zu alt für Bafög oder dergleichen ist. Mit 18 Jahren ist wohnen in einer WG kein Problem. Mit Ü30 und schlechten WG Erfahrungen sieht es wieder etwas anders aus. Bestenfalls wäre es mit einem Nebenjob noch machbar wodurch wieder die Belastung (5 Tage Schule + Nebenjob am WE) steigt.


    Ab einem gewissen Alter, mit Frau und vielleicht Kind, ist Vollzeit meiner Meinung nach schwer zu machen.

    Ich habe mit Ü30 meine Ausbildung angefangen in Vollzeit und mit 3 Kindern, es ist machbar auch mit dem Ausbildungsgehalt.


    Und ich kenne einige die sich Ü20 und älter noch einmal neu orientiert haben und eine Ausbildung gemacht haben.

    Komm vorbei, bekommen wir hin.

    Wenn du dann deinen Mädels beibringst, dass auch Jungs in den Kreißsaal dürfen? :-)

    Ich habe ja zum Glück die Möglichkeit als 3. mal wieder mit auf dem RTW zu sitzen.


    "Jungs" im KRS ist immer so eine Sache, auf der einen Seite bin ich dafür, allerdings spielen da auch oft die Paare nicht mit und verlangen z.B., dass kein Arzt sondern eine Ärztin zur Geburt dazu kommt.

    Und dann eben das richtig große Problem, durch die vielen Schliessungen der Kreißsäle haben wir selber immer mehr das Problem die Schüler unterzubekommen. Ganz aktuell das Thema Examensgeburt, ich bin in einem Haus mit 3 Kreißsälen allerdings sind wir 5 Examensschülerinnen, von dem Mittel- und Unterkurse schweigen wir mal.

    Ich bin sehr gespannt wie das in Zukunft wird, wenn die Studentinnen kommen da diese Kurse größer sein werden.

    Und die Pflegekräfte in der Altenpflege machen dann ein verpflichtendes Praktikum im Rettungsdienst? :)

    Du wirst lachen, aber genau das würde ich mal gut finden, auch für meinen Bereich der Hebammenarbeit.

    Einfach um auch über den Tellerrand zu schauen.

    Ich rede nicht von 3 Monaten sondern mal 1 Woche z.B. als 3. auf dem RTW mitfahren.

    Ein Pflegepraktikum hat mit dem Rettungsdienst nichts zu tun, die Zeit hierfür kann man mit sinnvolleren Inhalten (Praxis!) füllen.

    Das erinnert mich gerade an einige Damen aus meinem Kurs die auch gemotzt haben, was den bitte die Pflege- und OP-Einsätze bei uns in der Hebammenarbeit zu suchen haben, spätestens wenn man die Sectio-Frau nicht mobilisiert bekommt ist es schon sinnvoll zu wissen, wie man sie gut und unter Wahrung der Intimsphäre auf das Steckbecken bekommt.


    Und genau diese "Arroganz" ist es, die es teilweise so schwer macht auf Augenhöhe zu arbeiten.

    Ist ja fast wie die eine Bewerberin bei uns an der Schule, sie möchte Hebamme werden, aber bitte ohne "unten rum".


    Ehrlich gesagt bin ich froh darum, dass der NFS mittlerweile eine 3-jährige und vor allem bezahlte Ausbildung ist und es eben schon Vorraussetzungen gibt damit man die Bezeichnung NFS tragen darf.

    Und auch bei Menschen die "systemrelevant" sind gibt es genug, die vorerkrankt sind und selber ein hohes Risiko haben im Falle einer Infektion einen schweren Verlauf zu haben.

    Naja. Ich finde es schon recht wenig. Zumal eine Vierköpfige Familie ja nicht "günstig" ist und immer höhere Kosten vorhanden sind. Wobei ich da auch immer aufs Geld achte (bspw. beim Einkaufen oder so).

    Im Endeffekt bleibt Dir nur zu schauen, kann man das finanzielle packen ohne staatliche Hilfe oder nicht. Und da auch wir Kinder haben,kennen mein Mann und ich die Kosten die da so anfallen ;).

    Wie alt ist das jüngste Kind ? Wäre es eine Möglichkeit,dass Deine Frau in der Elternzeit etwas dazu verdient ? Kommt natürlich dann auch darauf an, wie alt ist das Kind und auf welchem Zeitraum lässt man sich das Elterngeld auszahlen.