Beiträge von Keksi

    so unterschiedlich sind die Ansichten, da muss man herausfinden was einem liegt. Ich finde für das Lernen der Basics ist das Buch ganz gut und greift immerhin viel ABCDE OPQRST SAMPLER etc. auf.

    Taschenkarten und Apps im Einsatz finde ich dagegen unpraktisch.

    Den Taschenatlas finde ich aber auch praktisch für die Hosentasche, der ist bei mir locker zwei Jahre immer mitgefahren, nun ist es nur noch das aktuelle Algorithmenheft für S-H.

    thh das hieße, wenn jemand als NotSan

    […] sich eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich die Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufs ergibt […]
    ist sie ihm abzuerkennen, richtig?

    Mal abgesehen von BTM-Verstößen, würdest du mal ein, zwei Beispiele nennen, was dazu führen könnte? Die Hürde wird sicher recht hoch sein und im Prinzip dürften das doch nur vorsätzliche Dinge sein, oder?

    InPass und FaktorMensch klingt interessant, das reicht mir allerdings nicht.

    Können auch gern Angebote aus anderen Bereichen sein, nur eben irgendwas mit Medizin und Pädagogik. Geld ist wirklich zweitrangig bei mir.

    Anerkannt wird eben je nach Arbeitgeber, bei mir muss ich das kaum begründen. Ich weiß nicht, ob es von irgendeinem Landesamt schon ein Konzept dafür gibt, ist ja alles so neu...

    Moin!


    Habt ihr Praxisanleiter:innen euch schon Gedanken gemacht, wo und wie ihr eurer Fortbildungspflicht nachkommen werdet?

    Ich muss mir kurzfristig einen Kurs suchen und brauche mal Ansätze, was ihr auswählt. Was fällt euch ein? Es muss auch nicht an einer Rettungsdienstschule sein und die Kosten sind zweitrangig.

    Das Kursangebot für den Rettungsdienst ist offensichtlich noch nicht sehr groß :rolleyes:.

    Warum sollten Arbeitgeber auf eine günstigere Kraft, den RettSan, verzichten wollen? Die Kassen zahlen einen kleineren Teil RettSan und einen etwas größeren Teil NotSan, da will doch kein Arbeitgeber von alleine draufzahlen.

    Ob der Werdegang der RettSan noch einmal angepasst wird, ist eine andere Frage.

    Wäre denn nicht genau bei deiner Konstellation die fünfjährige NotSan-Ausbildung die bessere Variante? So lösen das bei uns die Kollegen, die schon fest im Leben stehen und doch noch weiterwollen.

    Sonst habe ich damals vor meinem RettAss gute Erfahrung damit gemacht, unwissend und ehrlich beim Arbeitsamt vorzusprechen und nach Möglichkeiten der Bezuschussung zu fragen. Und ich bekam mehr, als ich erhofft hatte.

    Unsere Azubis bekommen von ihrer Schule ein Buch, in denen Themen und Aufgaben sind, die sie mehrmals in den drei Jahren besprechen, sehen, mitmachen und alleine machen sollen abhaken müssen (Mit Unterschrift des NotSan, muss nicht ihr Praxisanleiter sein).

    Das kann zum Beispiel sein: Herz-Kreislaufsystem: Besprochen 1. 2. und 3. Lehrjahr (3x ankreuzen) ; Anaphylaxie: Besprochen 1. 2. und 3. Lehrjahr, gesehen, unter Anleitung behandelt, eigenverantwortlich behandelt (6x ankreuzen).

    Dazu kommt eine Art Ablaufplan von unseren Praxisanleitern für die ersten zwei Wochen auf der Rettungswache, damit jeder weiß, was der Azubi schon gesehen oder kennengelernt hat, von Besprechung des Organigrammes aller ihrer Ansprechpartner auf der Wache, Sicherheitsunterweisung (Feuerlöscher, Notausgänge, Verbandbuch etc.) über Wachenrundgang (Toiletten, Umleiden, Bekleidungsausgabe/-rückgabe, Schlüssel-/Chip-/Codesysteme auf der Wache, Einweisung Fahrzeugcheck etc...

    Falls es sich bislang nicht eh erledigt hat: wer krank ist, darf und muss natürlich auch nicht zur Prüfung, gerade zur Zeit...

    Du kannst dein Können und deine Chancen sicher am Besten einschätzen und musst für dich die beste Lösung finden.

    Irgendwann fragt sicher niemand mehr nach deinen Noten und momentan würden viele Arbeitgeber jeden mit bestandener Prüfung einstellen, ich kann aber verstehen, wenn das nicht dein Ziel ist.

    Wie sieht es eigentlich inzwischen bei euch aus mit der Möglichkeit die Rettungsdienstfortbildungsstunden ganz oder teilweise online zu erlangen?

    Schaffen wir es, hier einmal eine Übersicht über alle Bundesländer aufzubauen?

    Ich denke die jetzige Zeit ist dafür ja die beste Chance, auf einmal kann soviel digital gemacht werden was vorher nie möglich gewesen ist, da sollte unsere Fortbildung doch auch bald überall ohne Präsenzpflicht möglich sein.


    Also, wie ist es in eurem Bundesland? Am Liebsten wäre mir dazu auch direkt eine Quelle oder ein Zitat.

    Danke fürs Mitmachen.

    In den vier Wochen ist es wirklich möglich, durchschnittlich klugen Menschen ohne medizinische Vorbildung das 1x1 des Rettungsdienstes beizubringen, du hast da ja schon Vorbildung, als hab keine Angst!
    Ich empfehle jedem den „Taschenatlas Rettungsdienst“, kompakt zum nebenbei mal stöbern, zwischendurch mal nachlesen und eine. Überblick zu bekommen. Das passt später auch noch in die Hosentasche der Rettungsdiensthose 😉.

    Alle anderen Bücher gehen schon doll in die Materie und sind für vor dem Kurs meiner Meinung nach Zuviel. Wenn es doch mehr sein soll: „ Biologie, Anatomie, Physiologie“, da reicht auch eine gebrauchte nicht ganz aktuelle Ausgabe.

    In Schleswig-Holstein ist das auch schon ewig möglich. Zumindest das Klinikpraktikum und teilweise Unterrichtszeitraum kann eingespart werden. Ob das sinnvoll ist, den Unterricht nicht zu machen, muss jeder selbst entscheiden.

    Altbekanntes Problem. Die Sache ist doch, dass es erstens aufwendiger ist und man zweitens auch Arsch in der Hose haben muss, einen „Patienten“ im Heim zu lassen. Das kann man z.B. von Berufsanfängern nicht erwarten. Hier im ländlichen Bereich machen wir das regelmäßig, nicht immer zur Zufriedenheit der Pflegekräfte, aber oftmals aus Vernunft und zum Wohle des Patienten. Hier hilft auch Aufklärung, ich erkläre immer immer wieder, dass es in der Notaufnahme kein „komplettes Duchchecken“ ohne konkreten Hinweis auf etwas gibt und das dort kein hoher Betreuungsaufwand (bspw. bei Dementen/Ängstlichen/Weglaufgefährdeten) geleistet werden kann, worunter der Patient leiden wird. Man muss da wie immer abwägen, hat der Patient einen Benefit vom Krankenhausbesuch oder verschlimmert es die Situation vielleicht? Kann ich den Patienten gut genug einschätzen oder kennt die Pflegekraft ihn gut und hat gute Gründe?

    Das klingt schon sehr seltsam. Das ist ja eine Zeitarbeitsfirma, vielleicht suchen die für ein Liegendtaxiunternehmen o.Ä. das seinen Angestellten eine solide Basisausbildung im Rahmen des RH ohne anerkannte Prüfung gönnt? Ja, ich weiß, sehr optimistisch...
    Die anderen Anzeigen von denen sind auch nicht viel besser, mein Highlight ist diese hier: Bock auf nen Job?
    Wofür auch immer?

    Wenn beide sich einig waren und das Kind es angenommen hat, ist doch alles gut. In einigen Krankenhäusern wird gespendete Muttermilch gern angenommen. Vermutlich wird die Amme da auch vorher mal durchgecheckt, aber nun ja, Notsituation ist immer was anderes. Hut ab vor der Kollegin!