Beiträge von thh

    Darf ich mal provokant fragen…

    Reicht der RS für eine Leitstelle aus heutzutage im Allgemeinen…? Ich denke Definitiv nein! Es gibt einige Ausnahmen, die ich persönlich kenne welche nichts einem NFS nach stehen. Aber lasst doch mal NOAS und die anderen Hilfsysteme ausfallen …

    Das setzt voraus, dass es Hilfssysteme gibt, die ausfallen könnten.

    Der Mitarbeiter muss nicht therapieren, sondern beurteilen, ob ein Notfall vorliegt. Den Notarztindikationskatalog kann man auswendig lernen (musste man früher auch).

    Es wäre schön, wenn der Notarztindikationskatalog die Frage, ob ein Notfall vorliegt oder ein Notarzt benötigt wird, unmissverständlich beantworten würde. Bedauerlicherweise tut er das realiter nicht - was man bereits aus dem Indikationskatalog ersehen kann, ganz ohne die Frage, wie man denn das Vorliegen der dort genannten Notfallbilder feststellt.

    Ich merke z.B. qualitativ einen himmelweiten Unterschied zwischen ILS-Mitarbeiter, dessen einziger Kontakt zum Rettungsdienst das Wachpraktikum während des RS-Lehrgangs war einerseits und zu den aus dem Rettungsdienst stammenden Disponenten bzw. denen, die neben ihrer ILS-Tätigkeit auch regelmäßig (auch in verantwortlicher Position) im Fahrdienst unterwegs sind andererseits.

    Nicht immer, aber oft, ja.

    RS geht doch nur, wenn man dafür eine ausreichend hohe Qualifikation von der Feuerwehr hat?

    Mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst (vor 2016 noch mit Führungslehrgang I der LFS, also Gruppenführer) mit Ausbildung zum RettSan; das ist offensichtlich der Einstieg für BF und hauptamtliche Kräfte der FF.


    Alternativ abgeschlossene Berufsausbildung plus dreijährige Einsatztätigkeit bei der Feuerwehr mit Abschluss der Lehrgänge Truppmann 1+2, Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger, Truppführer, Gruppenführer und Zugführer sowie (seit 2016) Ausbildung zum RettSan; das scheint mir der Weg für die FF zu sein.


    In allen drei Fällen (die dritte Zugangsmöglichkeit ist RettAss, seit 2016 mit zusätzlicher Feuerwehrqualifikation bis zum Truppführer) ist eine leitstellenspezifische Weiterbildung über ein Jahr (bis 2016: drei Jahre) vorgesehen, bestehend aus zwei Fachlehrgängen und einem Praktikum. (Vor 2016 waren es noch in einem Grundmodul Praktika bei RD und Fw und dann in weiteren Modulen 4 Leitstellenpraktika, ein Leitstellen- und Sprachlehrgang, Fachmodule für Feuerwehr, Rettungsdienst und Großschadenslagen.)


    Meine Bemerkung war nur halb ernst gemeint - aber da es eine Übergangsregelung für Kräfte gibt, die bereits vor der Neuregelung (also vor 2016) in der Leitstelle tätig waren, müsste es durchaus möglich sein, als RettSan (möglicherweise, vor 2016, auch ohne das?) auf der Leitstelle tätig zu sein. Klar, mit verschiedenen Führungsausbildungen der Feuerwehr, aber deren Wert für die Abfrage medizinischer Notrufe wird vermutlich überschaubar sein.

    Deutscher Rettungsdiensttag 2022 des DBRD

    Wann? 21.-22.10.2022

    Wo? Maritim Hotel Köln, Heumarkt 20, 50667 Köln

    Wer? Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD)

    Wieviel? 199,- EUR; für Mitglieder 149,- EUR; Tageskarte 100,- EUR; Get-Together zusätzlich 35,- EUR

    --> Website


    (Angesichts der Kosten von mindestens 100,- EUR poste ich das mal bei "kommerziell", weil "kostenlos" ist das nicht mehr.)

    Themen und Referenten:


    21.10.2022:

    • 11.15-12.45 Uhr: Recht mal praktisch
      (Marco K. König, 1. Vorsitzender des DRBD e.V.;
      Thomas Hochstein, Staatsanwaltschaft Stuttgart;
      Frank Sarangi, LL.M., Fachanwalt für Medizinrecht in Köln)
    • parallel: Workshops "Debriefing – aber richtig", "GEMS" und "PAX"
    • 13:45-15:15: Alle in einem Boot
      (Ralf Rademacher, MBA, Geschäftsführer Rettungsdienst im Kreis Heinsberg gGmbH;
      Wiebke Köhler, Geschäftsführerin impactWunder Strategieberatung GmbH Hamburg;
      Hans-Peter Hündorf, MSc, Vorstand DRK KV Dessau, Mitglied im Beirat des DBRD)
    • parallel: Workshops "Blutungskontrolle beim penetrierenden Trauma" und "Atemwegssicherung"
    • 15:45-17:15: Taktische Medizin
      (Kai Langenbach, Rettungsdienst DRK KV Siegen-Wittgenstein, Nationaler Koordinator der DBRD Akademie GmbH;
      Prof. Dr. Gereon Schälte, M.A., Klinik für Anästesiologie der Uniklinik Aachen;
      NN, SEK Köln)
    • parallel: Workshops "EKG – der heiße Stuhl" und "Geburt"

    22.10.2022:

    • 8:15-8:45: Gesund bleiben im Rettungsdienst – geht das?
      (Michael Gissinger, ForLife – Management für den Körper Solingen)
    • 9:00-10:30: Präklinische Diskussionen
      (Dr. Jan Huwe, LNA, OA Helios-Kliniken Wiesbaden;
      Hans-Martin Grusnick, OA Sana-Kliniken Lübeck, Mitglied im Ärztlichen Beirat des DBRD;
      Prof. Dr. Jens Gottlieb, OA MHH)
    • parallel: Workshops "Debriefing – aber richtig", "Geburt" und "PAX"
    • 11:00-12:30: Von Jung bis Alt
      (Petra Kellermann, RettAss, Praxiskoordinatorin Hebammenstudiengang Uniklinik Heidelberg;
      Prof. Dr. Sibylle Banaschak, stv. Direktorin Institut für Rechtsmedizin der Uniklinik Köln;
      PD Dr. Matthias Schuler, Chefarut am Diakoniekrankenhaus Mannheim)
    • parallel: Workshops "Blutungskontrolle beim penetrierenden Trauma" und "Atemwegssicherung"
    • 13:30-15:00: Medizin aus dem Alltag – fit fürs Alltägliche
      (Dr. Sebastian Casu, MHBA, Chefarzt ZNA Asklepios-Klinik Wandsbek, Mitglied Ärztlicher Beirat des DBRD;
      NN;
      NN)
    • parallel: Workshops "EKG – der heiße Stuhl" und "GEMS"

    Notfallmedizinisches Symposium der BG Klinik Tübingen und des Universitätsklinikums Tübingen

    Wann? 24.09.2022, 09.00-15.15 Uhr

    Wo? BG-Klinik-Tübingen, Hörsaal

    Anmeldung per E-Mail erbeten.

    --> Flyer


    Themen:


    Session 1: Präklinische Versorgung des Polytraumas – Neuerungen und Herausforderungen

    • Präklinisch immer invasiver – mit Clamshell und Blutprodukten?
    • Ultraschalldiagnostik in der präklinischen Notfallmedizin – Vieles ist möglich, aber was ist sinnvoll?
    • Herausforderung in der präklinischen Versorgung – der Massenanfall

    Session 2: Schockraumversorgung

    • Prioritäten-orientierte Traumaversorgung
    • Damage Control Surgery – Für welche Patienten geeignet?
    • Schockraumsimulation – für wen und mit welchen Szenarien?

    Session 3: Versorgung des Hand- und Brandverletzten

    • Präklinische Versorgung des Brandverletzten – pragmatisch und verständlich
    • Wann muss es ein Brandverletztenzentrum sein?
    • Präklinische Versorgung des schwer Handverletzten – vom schweren Quetschtrauma bis zur Amputation

    Onlinefortbildungsreihe Notfallmedizin 2022 (Katharinenhospital Stuttgart)

    Wer? Katharinenhospital Stuttgart

    Wo? Online via WebEx

    Wann? Montags, 17.30-19.00 Uhr

    Anmeldung nicht erforderlich.

    --> Flyer


    Termine, Themen, Referenten:

    • 12.09.2022: Notfälle in und auf dem Wasser
      Henning von Löwensprung (Ltd. OA Anästhesie, Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart)
      Thomas Ruhland (DLRG Bezirk Stuttgart)
    • 05.12.2022: Aspiration und Co
      Dr. Maximilian Weigel (FA Anästhesie, Katharinenhospital)

    Retter-Update 2.0 (InsideTeam/Karl-Olga-Krankenhaus Stuttgart)

    Wer? InsideTeam und Karl-Olga-Krankenhaus Stuttgart

    Wo? Karl-Olga-Krankenhaus, Hackstraße 61, 70190 Stuttgart, Konferenzraum K4/5 (Ebene 5)

    Wann? Donnerstags, 20-22 Uhr

    Anmeldung nicht erforderlich.

    --> Flyer


    Termine, Themen, Referenten:

    • 28.07.2022: Betäubungsmittel – ein Update von der Straße!
      KHK'in Jana Lukaschek (PP Stuttgart, Dez. 42)
    • 29.09.2022: Einsätze auf Demonstrationen - Einsatztaktik und Versorgungsstrategien im Versammlungskontext
      Peer Vlatten (Assistentarzt Anästhesie, RettAss, OrgL, Vorstand der Demosanitäter Sanitätsgruppe Süd-West e.V.)
    • 27.10.2022: Herausforderung Krampfanfall - Ursachen, Bildgebung, Behandlung
      Prof. Dr. med. Bernd Tomandl (Chefarzt der Klinik für Neuroradiologie und Radiologie, Christophsbad Göppingen)
    • 24.11.2022: mSTART oder PRIOR? - MAN-V-Bewältigungsstrategien unter die Lupe genommen!
      Rainer Mahr (Vorstand IGELN e.V.)
    • 15.12.2022: Polizei und Rettungsdienst im Einsatz: Gemeinsames Einsatzziel und die Grenzen der Zusammenarbeit!
      KD Martin Rathgeb (Leiter des Institutsbereichs Ausbildung Herrenberg im Institut für Ausbildung und Training der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg)

    Wenn ich mich recht entsinne, enhält das bayerische Rettungsdienstgesetz aber eine Ausnahmeregelung dergestalt, dass das Fahrzeug geringer qualifiziert besetzt werden kann, wenn es sonst nicht zum Einsatz kommen könnte. Wurde das abgeschafft?

    Ja, seit Mai 2022 durch das Gesetz zur Änderung des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes und des Bayerischen Krankenhausgesetzes vom 22. April 2022.


    Damit wurde zum einen zusätzlich zum Patientenbetreuer auch die Qualifikation des RTW-Fahrers explizit vorgeschrieben (RettSan), und die Ausnahmeregelung in Abs. 3 lautet jetzt: "Von den Anforderungen des Abs. 1 Satz 3 kann bei Fahrzeugen des Sonderbedarfs im Sinn des Art. 13 Abs. 2 Satz 5 Nr. 3 abgewichen werden." (Abs. 1 S. 3 ist die Regelung über die personelle Besetzung von RTW) Dieser "Sonderbedarf" dürfte, wenn ich Art. 13 Abs. 2 S. 3 ff. richtig verstehe, dem Aufwuchs für Großschadenslagen dienen.


    Vorher lautete Abs. 3 tatsächlich: "Von den Anforderungen des Abs. 1 Satz 2 und des Abs. 2 Satz 3 kann im Einzelfall ausnahmsweise abgewichen werden, wenn ansonsten das Einsatzfahrzeug nicht zum Einsatz kommen könnte."

    Ich meine, dass ich in den letzten Monaten öfters Stellenausschreibungen von Leitstellen in Baden-Württemberg gesehen zu haben, die vom DRK waren. Daher kam bei mir die Frage auf.

    Ja, zu den Trägern der ILS gehört regelmäßig auch das DRK, das dafür auch Personal stellt; ansonsten kommt das Personal von der Feuerwehr (BF, wo vorhanden, sonst hauptamtliche Kräfte einer FF, soweit ich das überblicken kann). Die Arbeitsaufteilung ist ... gefühlt bei jeder ILS anders. Manche trennen in Calltaker und Disponent, manche nicht; bei manchen macht jeder alles, bei anderen die einen Feuwehr und die anderen Rettungsdienst; usw. usf.

    Es gibt auch ILS im Ländle die durch HiOrg betrieben werden. Träger ist dann die HiOrg, welche teilweise noch durch Feuerwehrler unterstützt werden.

    "Beste" Lösung dafür gibt es im LK Tübingen, da stehen die Dispotische RD beim DRK und Dispotische FW bei der FW. Ist aber organisatorisch eine ILS die vom DRK geführt wird.

    Soweit ich informiert bin befindet sich auch die ILS Tübingen in gemeinsamer Trägerschaft (zumindest) von DRK und dem Landkreis Tübingen.

    Patientin ist nicht gestorben, Ärger gab es trotzdem:


    https://kreisfeuerwehrverband.…leistung-vor-gericht.html

    Soweit sich das ableiten lässt durchaus zu Recht. Ich sehe jedenfalls nach der Beschreibung nicht, dass die sich aufdrängenden Fragen zum Ausschluss eines Notfalls gestellt worden wären. Freilich lässt sich das schwer beurteilen, weil der Großteil der Berichterstattung in diesem Artikel letztlich irrelevante Fakten betrifft.

    Da Bourke es angesprochen hatte: Wie sieht das eigentlich in Baden-Württemberg mit der Amtshaftpflicht aus, mit Leitstellen, die durch Hilfsorganisationen betrieben werden?

    Sollte es nicht mehr geben, weil alle Leitstellen mittlerweile Integrierte Leitstellen für Feuerwehr und Rettungsdienst sein sollten. Dessen ungeachtet ist die Leitstellentätigkeit eine hoheitliche Tätigkeit, so dass die Grundsätze der Amtshaftung eingreifen. (https://thomas-hochstein.de/do…chtsfragen-leitstelle.pdf, Folien 20-22)

    Die eklatante Überbeschichtung, auch mit NEFs liegt ev auch an unglücklichen Urteilen seitens der Justiz in jüngster Vergangenheit. Ich kann mich da wage an ein Urteil wegen unterlassener Hilfeleistung erinnern, bei dem zu einem Asthmaanfall nur ein RTW solo entsandt wurde. Ob die Patientin kausal deshalb starb, weil nicht sofort ein NEF mitgeschickt wurde, weiß ich nicht mehr.

    Sicher, dass Du das nicht mit der Berliner Entscheidung verwechselst?


    Da ging es nicht um unterlassene Hilfeleistung, sondern um eine Zahlungsklage über die Kosten für die Pflege eines Schwerstpflegefalls, die der Sozialversicherungsträger ggü. dem Träger der Leitstelle eingeklagt hat, und der Patient ist nicht gestorben (das wäre aus Kostensicht ja kein Problem gewesen), sondern erlitt einen Hirnschaden. In diesem Fall kam tatsächlich der Sachverständige - basierend auf dem Notarzt-Indikationskatalog - zu dem Schluss, dass bei Atemnot oder Atembeschwerden bei einem Asthmatiker (der einen anderen den Notruf durchführen lässt, weil er selbst nicht mehr ausreichend kommunizieren kann) ein Notarzt zu alarmieren ist und man sich nicht auf die Entscheidung des Computers zurückziehen darf, der immer Recht hat. Letztlich handelt es sich dabei um eine Einzelentscheidung, die zudem dem Disponenten egal sein kann; zahlen musste ja nicht er, sondern das Land Berlin. Zudem spielt das ganze 2011; da gab es noch keine Notfallsanitäter, und man kann den Eindruck gewinnen, dass der Berliner Rettungsdienst da noch Potential nach oben hatte.


    (Die Entscheidung bietet interessante Einblicke. Der Patient wurde offensichtlich vor dem Eintreffen des RTW nach Aspiration bewusstlos. Leider war der Akku der Absaugpumpe leer, ein Protokoll über den Fahrzeugcheck nach Übernahme war nicht eingeführt und daher nicht existent; die Sauerstoffflasche war ebenfalls nicht ausreichend gefüllt. Daher wurde zunächst mal - ohne Absaugung - bebeutelt, bis man Reservematerial heranschaffen konnte. Die Notärztin hat dann intubiert. Großes Kino. Immerhin hat sich das Land Berlin damit verteidigt, jeder RTW habe mindestens zwei Sauerstoffflaschen dabei ...)


    Wenn es tatsächlich eine Entscheidung über eine unterlassene Hilfeleistung durch Entsendung nur eines RTW wegen eines verstorbenen Patienten gibt, wäre ich daran interessiert.

    Da geht es dann rechtlich aber nicht hauptsächlich um Unterlassene Hilfeleistung, sondern fahrlässige Tötung, oder?

    Sischer datt. (Durch den Unfall selbst.)

    Schwierigkeiten bereitet in solchen Fällen immer der Kausalitätsnachweis. Sprich, es muss bewiesen werden, dass der betroffene Verletzte aufgrund der Unterlassung gestorben ist, also dass er überlebt hätte, wenn die Unfallverursacherin die Hilfeleistung nicht unterlassen hätte.

    Wer allerdings die Möglichkeit erkennt, dass der Verletzte sterben kann, wenn man keine Hilfe leistet / keinen Notruf absetzt / usw., sondern einfach flüchtet - besonders relevant, wenn keine anderen Zeugen erkennbar sind - , und das zumindest billigend in Kauf nimmt, hat schon einmal Tötungsvorsatz. Und wenn sich nicht nachweisen lässt, dass der Verletzte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei Hilfeleistung/Notruf überlebt hätte, dann ist es zumindest ein versuchtes Tötungsverbrechen; vollendet ist es, wenn der Nachweis gelingt.


    In der Konstellation, dass jemand vom Unfallort flüchtet, um nicht als Verantwortlicher für den Unfall (= Täter einer fahrlässigen Körperverletzung oder anderer (Verkehrs-)Straftaten) ermittelt zu werden, und dabei erkennt und billigend in Kauf nimmt, dass der Verletzte deshalb sterben kann, liegt zudem das Mordmerkmal "zur Verdeckung einer Straftat" vor, es geht dann also um versuchten oder vollendeten Mord.


    (Aber in den nördlicheren Ländern sieht man das meistens alles nicht so streng. Wird also schon nichts passieren.)

    Ich träume ja davon einfach den gesamten Abfrage-Verlauf ins Tablet gespiegelt zu kriegen - live.

    Abgesehen davon, dass ich das für wenig zielführend halte, sind nach meiner Erfahrung ohnehin nur wenige Informationen vorhanden. Es gibt die Daten zur Person und zum Notfallort, einen fein untergliederten Zeitablauf, wann welche Alarmierung raus- und welcher Status rein ging, eine Tabelle mit den Statuszeiten der Fahrzeuge und einen Alarmcode/Einsatzstichwort, whatever. In 5-10% der Fälle (sehr wenig, gefühlt aber in den letzten Jahren häufiger) gibt es mal einige wenige Stichpunkte als Freitext; mehr scheint da nicht zu sein.