Ja siehste, und wenn die sich jetzt 30 Jahre später professionalisiert haben und sich eine NAW-Ausstattung zusammenklauen, isses auch wieder nicht recht…
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Ja siehste, und wenn die sich jetzt 30 Jahre später professionalisiert haben und sich eine NAW-Ausstattung zusammenklauen, isses auch wieder nicht recht…
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Als TN einer Demonstration in Frankfurt vor Jahren hatte ich einmal (und das hat mir gelangt) Kontakt zu Demosanitätern.
Das war eine gemischte Gruppe zwischen Medizinstudent im 4. Semester und Heilpraktikerin mit "Notfall"-Bachblüten.
KEIN einheitliches Auftreten (und damit selbst für die hard-core-Demonstranten nicht erkennbar) und "natürlich" auch keine standardisierte Ausstattung. Das reichte dann vom Kfz-Verbandkasten-Inhalt, Kügelchen (Homöopathie) bis zu 0,5-ltr.Mineralwasserflaschen zum Ausspülen der Augen.
Selbst habe ich vor langen-langen Jahren im Frankfurter Stadtwald im Protestcamp gegen den Bau der Startbahn West mediznisch mitgewirkt.
Ein Doc aus meiner Klinik hat das mitorganisiert - mit Dienstplan und Materialliste die aufgrund der gemachten Erfahrungen ständig aktualisiert wurde.
Es gab jedes Wochenende dutzendfach zu versorgende Personen: vom "Langhaarzottel" bis zu Senioren aus der Gegend mit Spazierstock und Dackel.
Die Polizei war damals wirklich nicht zimperlich und massiver Schlagstockeinsatz völlig normal.
Auf youtube gibt es noch Videos.
Was ich damals gelernt habe:
1. es braucht einfach eine Struktur die Personal und Material organisiert.
2. Fuzzis die auspendeln als Heilmethode anwenden möchten haben da nichts verloren
3. Wer ideologisch derart neben der Spur ist das er "den Feind" nicht versorgt soll diesem in der ersten Reihe entgegentreten - und sonst nichts.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen meh. Männern wurde ein Reizstoff eingesetzt.
Die Polizei alarmierte den RD - dieser wurde durch eine Person bei der bereits ein Haftbefehl vorlag mit einem Messer bedroht.
Bei einem RTH-Einsatz in Schotten (Vogelsberg - Hessen) musste eine Strasse gesperrt werden.
Ein Autofahrer wollte unbedingt passieren und fuhr dem Piloten über den Fuß.
Idstein/Rheingau-Taunus-Kreis - Hessen:

Nach einem Angriff auf einen RS durch zwei junge Männer erging jetzt das Urteil:
Der DBRD ist sehr rührig und trommelt beständig.
Dafür ein großes Lob für das Engagement und die Beharrlichkeit!
Es ist (wie in der Pflege auch) die Basis die den Ar... nicht hochbekommt.
Den Wert von gemeinsamer Interessenvertretung haben zuletzt die Hebammen hingelegt.
Sie bekamen sehr viel Zuspruch - nicht nur von Frauen.
Ich glaube schon, dass es da eine Entwicklung gibt und auch gab. Diese Entwicklung gab es von deiner Generation zu meiner und von meiner zu der/denen danach gab und gibt es sie auch. Sie mag nicht gerade schnell vorangehen, aber so ist das halt mit der Evolution. Und ich finde sogar, dass die Entwicklung immerhin so schnell voranschreitet, dass man sie beobachten kann. Zumindest, wenn man lange genug dabei ist und weiter draufschaut - selbst (oder gerade) von etwas außerhalb.
Ich sehe (und erlebe) die Veränderungen/Entwicklungen ja durchaus.
Die "Klasse" hat sich ja grundsätzlich sehr weiterentwickelt - es fehlt aber m.E. an der notwendigen "Masse" die nun einmal notwendig ist um einen Druck auf Politik und Instititionen auszuüben.
Gestiegen ist ja auch die Gesamtzahl der Beschäftigten im RD: https://www.destatis.de/DE/Pre…he/2023/PD23_06_p002.html
Doch das spiegelt sich eben nicht im Organisationsgrad wider.
Mit jetzt 67 Jahren und lange "raus aus dem Geschäft"bin ich mir sicher das der Organisationsgrad von Rettungsdienstlern und Pflegekräften weiter unterirdisch sein wird.
Bei letzteren gibt es bspw. eine Pflegekammer die energisch (u.a. wg. der Zwangsmitgliedschaft) abgelehnt wird.
Im Rettungsdienst wird es auch weiter so bleiben das die Haltung "das habe ich nicht nötig" flächendeckend vorkommt.
Da ändert auch eine noch so gute Arbeit des DBRD nichts.
Sind wir im so schlechten BaWü gar nicht so schlecht.
sehen können wir alles. Ob man es dann anfordert ist ein anderes Thema.
Einmal vor über 20 Jahren erlebt. Rückfahrt von einer Verlegung nach Süddeutschland. Natürlich über Funk brav immer an- und abgemeldet .
Dann: rk wi 47/11 mit Standort ... Äh, A 81 in Fahrtrichtung Nord zwischen ... Wunderbar: Sie fahren mit Sosi weiter, VU mit mehreren Verletzten gemeldet
Das ARD-Magazin Report berichtet über die Eintreffzeit eines RTW im LK Diepholz (NDS) und bemängelt die unzureichende Vernetzung von Leitstellen.
Eine nordhessische Zeitung berichtet über die eingeschränkten Möglichkeiten für Notfallsanitäter.
Sollten die landesweiten Regelungen in Kassel auch weiterhin nicht umgesetzt werden müsse dies auf Landesebene umgesetzt werden - so die Aussage eines Landtagsabgeordneten,
https://www.hna.de/lokales/hof…em_VRoDZ_41uv2zPL_tGOcdcA
Eine Stellungnahme des betreffenden Abgeordneten vom November 2025:
„Klare Regeln statt Kasseler Sonderweg!“
In der Region Kassel – also Stadt & Landkreis – gelten seit Jahren extrem eingeschränkte Medikamentenfreigaben.
Der Hauptgrund dafür ist seit Langem derselbe:
Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst verfolgt in der Region Kassel einen eigenen, sehr restriktiven Sonderweg – fernab der landesweit empfohlenen Hessen-Algorithmen.
Dadurch dürfen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter viele Maßnahmen, die sie in ihrer intensiven, dreijährigen Ausbildung gelernt haben, hier nicht anwenden, obwohl diese in anderen Regionen Hessens längst gängige Praxis sind.
Besonders der ländliche Raum bekommt die Folgen zu spüren:
Schmerzmittel wie Fentanyl sind nicht freigegeben – selbst bei starken Schmerzen.
Für einfache Maßnahmen muss teilweise ein Notarzt anfahren, etwa um ein ganz übliches Medikament wie Vomex A gegen Übelkeit zu geben.
Viele Fachkräfte verlassen die Region Kassel, weil sie in anderen Rettungsdienstbereichen ihr Können vollständig einsetzen dürfen.
Wir arbeiten in Wiesbaden im Landtag aktiv daran, das zu ändern. Das hessische Rettungsdienstgesetz läuft am 31.12.2026 aus – und wir prüfen im Landtag bereits jetzt, wie sich solche extremen Abweichungen wie in der Region Kassel verhindern lassen. (Schneller könnte die Situation auch vor Ort verbessert werden, wenn der zuständige Ordnungsdezernent Heiko Lehmkuhl (CDU) die Gelegenheit nutzen würde, sich dem Thema anzunehmen und gemeinsam mit dem Ärztlichen Leiter auf landesweite Standards hin zu steuern.)
Während viele andere Regionen Hessens nach klaren, wissenschaftlich fundierten Standards arbeiten, entsteht in der Region Kassel ein unsicheres Parallel-System, das Patientinnen und Patienten – und die Teams – unnötig belastet.
Ich setze mich dafür ein, dass:
Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter endlich wieder das anwenden dürfen, wofür sie ausgebildet wurden,
die Region Kassel sich an die landesweiten Hessen-Algorithmen annähert,
und alle Menschen – in der Stadt und auf dem Land – die Versorgung erhalten, die sie erwarten dürfen.
Unsere Rettungskräfte leisten Großartiges und verdienen Respekt, Unterstützung und klare Regeln!
Bei einem Rettungseinsatz in Oppenweiler (BaWü) kam es zu einem Einsturz einer Treppe.
Fünf Einsatzkräfte und der transportierte Patient wurden verletzt.
Meine Wünsche für 2026:
eine zweckgebundene Steuer von 200% auf den Verkaufspreis - der Erlös geht an Krankenhäuser die an der Notfallversorgung beteiligt sind und alle Einrichtungen/Organisationen die im Rettungsdienst tätig sind.
Massive personelle und materielle Verstärkung des Zolls insbesondere an der deutsch-polnischen Grenze um die Einfuhr von "Polenböllern" zu reduzieren.
Zusätzlich die automatische Verhängung eines Strafgeldes in Höhe eines Nettogehalts für die einführende Person - auch bei Bürgergeldempfängern.
Verbot der Justizministerien an alle Staatsanwaltschaften bei entsprechenden Delikten lfd. Ermittlungen im Rundordner abzulegen.
Ermahnung (mehr geht nicht) an Strafrichter das das Strafgesetzbuch an oberster Stelle steht und nicht der mahnende "Du-Du-Böser-Du"-
Zeigefinger des Richters der sich als Sozialarbeiter in schwarzer Robe sieht.
Im März 2026 werde ich 68.
Ich kann diesen Scheiss einfach nicht mehr ab und könnte kotzen wenn ich die vollen Einkaufswagen mit Raketen/Böllern irgendwelcher Hohlbratzen sehe die zusammen mit dem Nachwuchs (übrigens allesamt Männer was belegt das Gott nur übte als er den Mann erschuf) aus dem Discounter kommen.
Positiv sehe ich den zunehmenden Trend das es Baumärkte und Lebensmittelmärkte (bei mir REWE und EDEKA) gibt die das Zeug nicht mehr verkaufen
Hanau war im II. WK ein vorrangiges Ziel wg. seiner Industrieanlagen.
Funde von Blindgängern und die Evakuierung wg. der notwendigen Entschärfung bzw. kontrollierten Sprengung haben dort schon quasi Routine.
Auch der Regelrettungsdienst wird u.U. für pflegebedürftige/bettlägerige Menschen, Heimbeatmungspatienten usw. benötigt.
Das die vorgetroffenen Sicherheitsmaßnahmen nicht übertrieben sind zeigte sich jetzt:
𝗠𝗼𝗯𝗶𝗹𝗲 𝗥𝗲𝘁𝘁𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗶𝗺 𝗥𝗵𝗲𝗶𝗻𝗴𝗮𝘂-𝗧𝗮𝘂𝗻𝘂𝘀-𝗞𝗿𝗲𝗶𝘀
Herzlichen Glückwunsch an den Rheingau-Taunus-Kreis, der seit heute auch Teil der „Mobile Retter-Familie“ ist. Wir freuen uns, dass das Netzwerk wächst und wünschen Euch viele erfolgreiche Einsätze.
Und das Beste: Dank der regionsübergreifenden Alarmierung, die ebenfalls seit heute freigeschaltet ist, können Mobile Retter aus Wiesbaden jetzt auch zu Einsätzen in den Rheingau-Taunus-Kreis oder den Landkreis Groß-Gerau alarmiert werden. Das einzige was Ihr dazu tun müsst, ist einmalig im portal.mobile-retter.de den Haken zur Freigabe der regionsübergreifenden Alarmierung zu setzen.
Da gibt es aber zwei Probleme: Zum einen ist es - zumindest regional in meinen Wirkungsbereichen - jetzt auch nicht so häufig, dass es einen großen Unterschied machen würde, zum anderen wird es bei einer ernsthaften Großschadenslage, und nein, entgegen des Zeitgeistes ist das für mich nicht der R5 oder R10, wird es auch genau dort gebraucht. Denn ohne Notaufnahme, Anästhesie und Intensiv helfen uns am Ende auch die ganzen RTW nicht ein Stück weiter.
Erst unlängst erschien eine Studie in der die Doppel- und Dreifachverplanung von Einsatzkräften aufgezeigt wurde.
Im Bemühen irgendwelche Züge/Gruppen/Einsatzeinheiten usw. vorweisen zu können ist dann Helfer X sowohl der SEG Transport als auch dem Betreuungszug eingeteilt.
Es gibt Einsatzkräfte denen auch eine Hiorg nicht reicht.
Der Rettungsschwimmer/Taucher im Wasserrettungszug ist zeitgleich als RS woanders registriert. -
Extrem war es bei den Berufsfeuerwehren - hier sind etliche zeitgleich bei einer FF aktiv.
Mal ganz provokant:
Wie will man auch Kostenträgern in einer Umsetzungsphase von der Bereitstellung von finanziellen Mitteln überzeugen, wenn der Sinn dieses Projekts nicht vermittelt werden kann. Selbst hier in diesem Forum haben wir ja, trotz versuchen Informationen dazu zusammen zu tragen, immer noch keine Ahnung was dieses Projekt eigentlich bezwecken soll..
Es kommt auf "die Prominenz" mit der irgendetwas auf den Weg gebracht wird.
Spontan denke ich da an die "dringende" Notwendigkeit von mobilen Stroke-Units in einer dt. Großstadt mit über 30 Kliniken die eine solche Versorgung tgl. garantieren.
Beim Thema Vigilanz und Geschäftsfähigkeit sind hier in erster Linie wieder die Angehörigen, Bekannten, usw. in der Pflicht.
Das würde aber voraussetzen das diese Angehörigen, Bekannten, Betreuer VORHER informiert wurden und das KH in einer akzeptablen Zeitspanne erreichen können.
Aus Krankenhauskritiken weiss ich das es relativ oft vorkommt das bei Visiten auch "von jetzt auf gleich" entlassen wird; z.B. weil die neuen Patienten bereits vor dem Zimmer auf dem Stuhl sitzen.
Es ist halt ein politisches Problem: jeder fordert Mobilität von jedem - aber nicht jeder kann diese Mobilität erfüllen.
Selbst wenn ein Arbeitnehmer als Patientenangehöriger seinen Arbeitsplatz sofort verlassen kann (funktioniert z.B. nicht bei Handwerken) ist er deswegen nicht selbstverständlich 45' min. später in der Klinik wenn diese einen Landkreis weiter ihren Standort hat.
Unser hiesiges Gewerbeaufsichtsamt hat mal vor einigen Jahren eine Überprüfung von Krankenfahrdiensten veranlasst: das Ergebnis war um es schönzureden "suboptimal".
Kritisiert wurden u.a. zerfledderte Haltegurte, aufgerissene Sitze...
Ich denke das jeder hier die Fzg. und Besatzungen in den Kliniken selbst in Augenschein nehmen kann.
Der LK Soest hat vier Notfallsanitäter nach mehrfacher sexueller Belästigung von Auszubildenden fristlos entlassen.