Zitat aus dem Artikel um jegliche Vorurteile gegenüber Bayern zu bekräftigen:
"Das Konzept aus Bayern ist bundesweit einmalig."
Zitat aus dem Artikel um jegliche Vorurteile gegenüber Bayern zu bekräftigen:
"Das Konzept aus Bayern ist bundesweit einmalig."
Nürnberg sollte standardisiert Abfragen.
Ist übrigens die drittgrößte integrierte Leitstelle in Deutschland.
Ich beneide Berlin für diese regelmäßigen und unangekündigten Übungen.
In NRW gibt es leider kein entsprechendes Budget, weil kein ausreichendes politisches Problembewusstsein besteht.
Wir haben ein reines Kinder-NEF und ich könnte mir vorstellen, dass viele der o.g. MIC-Einsätze bei einem ähnlichen Kollektiv stattfinden.
Ersteindruck:
Politische Entscheidung, um sich als ÄLRD bei der Reduzierung von NEF-Einsätzen abzusichern.
Ziemlich genau diese Antwort habe ich erwartet und auch auf Dich gesetzt.
😀
Frag doch mal bei Herrn Kraatz nach.
Er hat direkte Verbindungen in die Nachbarstadt von Witten.
Ansonsten könnte ich bei weiterhin bestehendem Bedarf in Herdecke und Wetter mal nachfragen.
PS: UW/H Alumni (Jahrgang 33).
Ich wünsche mir tatsächlich, dass ich mich als Notarzt regelhaft zertifizieren muss und am besten auch noch mindestens jährlich bei tatsächlich Einsätzen begleitet supervidiert werde.
Die Folge wäre, dass die Anzahl an NÄ/NA abnimmt und dies eine Indikationsselektion forciert.
Sollte ich die Zertifizierung bestehen, könnte ich auch direkt über meinen Arbeitgeber mehr NEF-Dienste pro Monat übernehmen, weil bisher mehr als 30 NÄ/NA um 30 Dienste konkurrieren.
Nachdem mit der Name im Artikel bekannt vorkam, der Übungsorganisator ist recht aktiv und berichtet darüber u.a. bei Twitter/X: https://x.com/KB11_1 Die Übung war wohl lange angekündigt und der Zeitpunkt als 4. Quartal kommuniziert worden.
Um noch einmal auf die aktuelle Übung zurückzukommen.
Von außen habe ich den Eindruck, dass dem Übungsorganisator die im Thread genannten Limitationen und Bedürfnisse ehrenamtlicher Einheiten sehr bewusst sind.
Folglich vermute ich, dass das Problem nicht auf Seiten der ausrichtenden Behörde liegt.
Der Kollege ist vermutlich einer der wenigen in Deutschland, der im Sinne des Bevölkerungsschutzes "eine Menge Gold aus Sch.... bzw. wenig Ressourcen" macht.
In meiner neuen Klinik sind alle in Präsenz, da wird nachts aber auch faktisch nicht geschlafen. Ich hab neulich ne Stunde geschafft und meiner alten Klinik leise eine Träne nachgeweint und den 24h Dienst verflucht.
Folglich ist für Deine Dienstgruppe ein Bereitschaftsdienst vermutlich nicht mehr zulässig.
Irgendwie schon.
Da der zuständige RTW aber halt gerade beim akutem Fußpilz steht, müssen wir uns halt mit einem laienbasierten System, im besten Rettungsdienst der Welt, behelfen.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Ersthelfer-Apps sind auch dann sinnvoll, wenn RTW zu 100 % zu schwerwiegenden Notfällen entsandt würden.
Die Diskussion bzgl. der formalen Voraussetzungen gab es ja hier im Forum zu Genüge.
Ich durfte einen sehr modernen Studiengang durchlaufen, aber der notfallmedizinische Fokus - sofern man nicht persönliches Interesse hatte - war sicherlich nicht ausreichend, sodass eine anschließende 24-monatige ärztliche Tätigkeit meiner Ansicht nach nicht vollumfänglich für die notärztliche Tätigkeit qualifiziert.
Mit qualifiziert meine ich, dass ich anschließend das nötige Rüstzeug habe, um einerseits den einen Einsatz unter 100 Stück abzuarbeiten, bei dem man als Notarzt den Unterschied macht und andererseits auch eine adäquate Risikostratifizierung bei vermeintlich geringerer Akuität vornehmen kann.
Vielleicht haben wir eine gänzliche andere Wahrnehmung des Ist-Zustandes unserer Kolleginnen und Kollegen, aber meine Realität aus einer ZNA und Intensivstation ist nicht so sonnig.
Perspektivisch machen wir uns als Notärztinnen und Notärzte gegenüber NotSan lächerlich, wenn wir nicht flächendeckend einen Mehrwert bieten.
PS: Bezüglich des Unterschieds zwischen ZB-Prüfung und NotSan-Prüfung meinte ich ausdrücklich nicht die Grundlagen, sondern die klinische Versorgung. Dabei war der Unterschied subjektiv nicht deutlich.
Bei dem die meisten ohne Vorbereitung schon durchfallen würden.
Musste ich nie machen, da der in einem Modellstudiengang integrierter Bestandteil anderer Prüfungen war.
Insgesamt mindestens 8,5 Jahre Ausbildung mit mehr als 50 Einzelprüfungen finde ich jetzt nicht so gering.
Wirklich?
Das uralte Argument mit der Dauer des Studiums?
Abgesehen davon, kann man im Bereich der ÄKWL weiterhin die Fachkunde Rettungsdienst ohne Prüfung nach 18 Monaten ärztlicher Tätigkeit beantragen.
Es liegt eine unglaubliche Heterogenität in der Nutzung bzw. inhaltlichen Füllung der Weiterbildungszeit in Bezug auf die (präklinische) Notfallmedizin vor.
Nach meinem Dafürhalten hängt die Qualifikation als Notarzt einzig und allein von der persönlichen Motivation ab und nahezu überhaupt nicht an den Vorgaben der Ärztekammern.
Klingt arrogant, aber auch die Prüfung zur Zusatzbezeichnung Notfallmedizin war im Vergleich zu meiner vorherigen Weiterbildung als Notfallsanitäter nicht anspruchsvoller.
Und bei den Notärzten kenne ich persönlich keinen Rettungsdienstbereich, wo man nach dem Notarztkurs oder sogar Notarzttätigkeit in einem anderen Bundesland erst noch eine Woche in Vollzeit zum Schulungskurs darf bevor es auf das NEF geht.
Nebenbei bemerkt:
In NRW gibt es ein paar wenige Städte mit mehrtätiger Pflichteinweisung.
Neben Aachen ist dies u.a. die Landeshauptstadt Düsseldorf.
Mit bereits vorhandener ZB Notfallmedizin muss man dort einen 3-Tage-Kurs und anschließend mindestens eine Tagschicht auf dem OA-NEF absolvieren.
Insgesamt sind die Anforderungen für Notärzte in NRW sehr gering und ich würde mir Bedingungen wie in Berlin wünschen.
[...]Wenn der „zusätzliche“ Hubschrauber nun aber den „offiziellen“ Hubschraubern Einsätze wegnimmt, indem er von Leitstellen alarmiert wird, obgleich der eigentlich für diesen Bereich zuständige Hubschrauber verfügbar wäre, dann widerspricht das dem Erlass des Landes. Und da die Kostenträger die „offiziellen“ Hubschrauer finanzieren und die „zusätzlichen“ dann, wenn die „offiziellen“ nicht ausgereicht haben (entsprechend Erlass), dann kann ich es zu einem gewissen Maße nachvollziehen, dass die Kostenträger mit der Erstattung dieser Einsätze zurückhaltend sind. [...]
Haftungsrechtlich ist es trotzdem interessant, wenn ich als Disponent ein nahegelegenes notarztbesetztes Rettungsmittel vorenthalte, weil zunächst ein anderweitiges Rettungsmittel nach Maßgabe des Ministerialerlass angefordertet werden muss.
Und leider muss ich noch einmal diesen Thread wieder hervorkramen, da pandemiebedingt der Notarztkurs in Aachen im April ausgefallen ist und wahrscheinlich erst wieder im April 2021 stattfinden wird.
Eingeschränkt bin ich zurzeit durch den Dienstplan und die Urlaubspläne der Kolleginnen und Kollegen, sodass ich vermutlich nicht am Medi-Learn Notarztkurs teilnehmen kann.
Der Alternativkurs am Bodensee ist dieses Jahr bereits ausgebucht und findet auch zu spät für die anstehenden NaSim25-Kurse statt.
NAW Berlin ist aktuell qualitätsbedingt leider keine Option mehr.
Hat jemand Erfahrung mit dem Kurs an der BG Klinik Ludwigshafen (gemeinsam mit Megamed)?
https://www.bgu-ludwigshafen.de/index.php?id=9002
Dort ist ebenfalls ein ERC ALS Kurs integriert, wenn man um einen weiteren Tag verlängert. Interessanterweise ist bei ähnlicher Leistung der Gesamtpreis um 200 € höher als am Malteser Bildungszentrum Eurogio in Aachen.