Klingt haargenau nach dem, was wir jetzt schon tagtäglich machen – mit dem RTW.
Beiträge von Analyse_drücken
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Sorry, Doppelpost
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Ein gutes Abitur ist ganz sicher ein Prädiktor für einen erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung; auch beim Medizinstudium ist das so und wird ja auch gerne als Pro-Argument für die Abiturbestenquote und den NC hergenommen.
Und da immer mehr junge Menschen Abitur machen, sehen wir auch immer mehr NotSan-Azubis mit Abitur, die dann sehr solide Lernleistungen abliefern, aber eben auch schnell wieder aus dem Beruf herausdiffundieren, weil die fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten im System dazu einladen, die Voraussetzungen für ein Studium, die sie nunmal mitbringen, auch in die Tat umzusetzen.
Gleichzeitig beobachte ich, wie immer mehr Menschen ohne Abitur, nach einigen Jahren der Arbeit in einem Ausbildungsberuf, diesen zugunsten des RD aufgeben und als Rettungssanitäter gutes Geld verdienen (da passt mMn der Abstand zum NotSan auch nicht).
Diesen Leuten fehlen aber auch die Entwicklungsmöglichkeiten, denn sie würden sicher eher im System bleiben als der 22-jährige NotSan mit Abi in der Tasche.
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Kannst du das noch konkretisieren? Anscheinend verfügst du über Detailwissen, das mir zum Beispiel fehlt, um beide Systeme vergleichen zu können.
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Frage dazu: Handelt es sich wirklich um ein Studium im klassischen Sinne? Hat man eine gewisse große Wahlfreiheit in der Veranstaltungswahl und Schwerpunktsetzung? Steht die Befähigung zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten im Vordergrund? Sind die Dozenten frei in Forschung und Lehre?
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Ein nicht zu unterschätzender Faktor, der meiner Meinung nach (mindestens) für den Realschulabschluss als Zugangsvoraussetzung spricht, sind solide Englischkenntnisse.
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Wer fährt denn dann da jetzt raus? Hörte gestern, dass Reinoldus auch keine Gehälter mehr zahlt.
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Ich bin ganz sicher, lasse mich aber eines Besseren belehren, dass es beim Paramedic-Studium (oder besser: an Universitäten angegliederte Ausbildung) in GB nicht die akademische Freiheit, was Schwerpunktsetzung und Veranstaltungswahl angeht, gibt, wie es bei „klassischen“ Studiengängen der Fall ist.
Das wird schon auch sehr stark vorstrukturiert sein und das Curriculum sich insofern gar nicht so stark von unseren lernfeldorientierten Rahmenlehrplänen abheben.
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Ich habe den Namen „Flake“ heute sogar aus Jens Riewas Mund vernommen.
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Ist das Tragen eigentlich freiwillig oder muss sich jeder son Ding ans Revers heften?
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Deswegen hat meine Frau keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen, weil der Hausarzt irgendeine Anpassungsstörung aus den Anfängen ihres Studiums die ganze Zeit mitcodiert hat.
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Gibt es Notaufnahmen, die diesen Katalog schon so umsetzen und als Vorbild herhalten könnten?
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Hauptschulabschluss?? Wohl was nicht mitbekommen…
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Ein vergleichbarer Artikel erschien heute in der FAZ; habe ihn vorhin im Café beim Cappuccino gelesen und mich ebenfalls gewundert, dass der Begriff „Notfallsanitäter“ kein einziges Mal Erwähnung findet.
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Uuuh, das war hier in der Region eigentlich immer ein Arbeitgeber mit gutem Ruf. Schade.
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Auch der FAZ-Artikel zeichnet ein völlig falsches Bild von dem, was Notfallsanitäter heute schon lernen und leisten können. Dieses ganze Projekt mit seiner PR erweist der Weiterentwicklung des Berufsbildes und auch der Notfallversorgung einen Bärendienst.
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Bitte lass es alles fake sein!
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Aber schwer zu durchdringen ist das alles schon, oder? Vielleicht könnte man das mal graphisch aufbereiten.
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Am Ende landen wir dann doch wieder beim Rechtfertigenden Notstand – bloß auf dem Boden längerer (besserer?) Ausbildung.