Bleibt zu hoffen das die Staatsanwaltschaft noch in Revision geht bzw. gehen kann und das die Familie zivilrechtlich mehr Glück mit dem Richter hat.
Beiträge von JohnDoe
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Sag das mal dem Urologen.

Da macht den Katheterwechsel auch immer gefühlt die MFA
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Was ich eher als Problem sehe: Manche machen mit 18 Jahren ihren RS und bleiben darin. Bei der momentanen Personalsituation ist das ja kein Problem. Sollte sich das in 20 oder 30 Jahren ändern, dann kann man halt doch mal ohne Ausbildung als ungelernter beim Arbeitsamt vorsprechen.
Von daher wäre eine zweijährige Ausbildung beim RS schon was tolles.
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Apropos Akkus: Gibt es in Berlin Vorschriften zur Notstromversorgung in Pflegeheimen? Zumindest kürzere Stromausfälle sind in Berlin nicht ungewöhnlich.
In NRW scheint es zumindest eine Förderung dafür zu geben.
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Nachts sind die Kosten einfach höher und somit sind für die Betreiber nächtliche KTW schnell unwirtschaftlich. Wir Arbeitnehmer wollen bekanntlich auch vernünftig bezahlt werden. Dann müssten schon die Krankenkassen entsprechend für die Nachtstunden höhere Fahrtkosten durchwinken.
Angehörige werden oft genug vom Pflegeheim informiert. Der Besuch in der ZNA geschieht auch oft auf Wunsch der Angehörigen: "Einmal ins Krankenhaus und mal komplett durch checken lassen".
Oder Beispiel: Ehemann muss geschäftlich verreisen und Ehefrau ist ein Pflegefall und kommt allein nicht aus dem Bett. Pflegedienst gibt es nicht. Dann stellt man sich wirklich vor das die Ehefrau mal für eine Woche im Krankenhaus zwischengelagert wird!
Ehemann völlig überrascht das die Frau nur ambulant in der ZNA war und nicht dort blieb da am nächsten Tag Geschäftsreise geplant ist. Im Beisein der KTW Besatzung sagt der zur Frau: Ruf morgen die 112 wenn ich weg bin weil Du kannst dich nicht allein versorgen.
Den Hinweis auf Kurzzeitpflege und das KH und RD nicht für so etwas da sind interessierte den Ehemann nicht.
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Mein Beileid und Ruhe in Frieden
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Ich kenne die aktuellen Curricula der Ausbildung zur Pflegefachfrau / -mann nicht genau, höre aber ständig, dass diese es nicht mehr machen. Zu meiner Zeit (der richtige "Krankenpfleger" bzw. die richtige "Krankenschwester", ohne "Gesundheits- und" davor) war es Teil der Ausbildung. Das in der Pflegehilfsdienst-Ausbildung (120 Std. Theorie, 80 Std. Pflegepraktikum), auch Schwesternhelferinnenausbildung genannt, eine transurethrale Katheterisierung der Blase gelehrt wird, kann ich mir echt nicht vorstellen. Zu mindestens gehört das dort definitiv nicht hin. Einzelfall eines übereifrigen Ausbilders/Ausbilderin? Druck der Teilnehmer, weil diese das für den privaten Bereich nutzen wollen? Die Idee der Pflegehilfsdienstausbildung war und ist eigentlich eine ganz andere gewesen. Was anderes ist die Pflege eines bereits katheterisierten Patienten. Verwechslung?
Ich glaub auch das es nicht mehr in der Ausbildung enthalten ist.
Kürzlich hatte ich von Krankenhaus A eine Fahrt in Krankenhaus B in die Uro um den gezogenen Katheter neu zu legen. Die Pflege auf der Station in Krankenhaus A konnte es angeblich selbst nicht.
Unterm Strich war die Fahrtdauer länger als die Zeit in der Uro (dort hat die Pflege den Katheter gelegt) und die Krankenkasse war um einige Scheine ärmer.
Der ursprüngliche Katheter wurde ursprünglich im Krankenhaus A vor der OP gelegt.
Im Krankenhaus B darf offiziell die Pflege keine Katheter legen, aber die Ärzte delegieren das im Regelfall. Nur suprapubisch macht immer der Arzt.
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Du hast immer Initiativbewerbungen gemacht?
Schau Dir mal bei den großen HiOrgs deren Stellenausschreibungen an. Die geben ja an welche Wünsche sie an den Bewerber haben. Kleine Firmen haben im Regelfall die gleichen Wünsche an die Bewerber. Dann weist Du zumindest schon mal was in Deine Bewerbung reinkommen sollte.
Oder versuch mal irgendwo einen Praktikumsplatz zu bekommen damit Du mal einen etwas tieferen Einblick bekommst. Manchmal ist es dann leichter sich von einem Praktikumsplatz heraus zu bewerben falls man einen guten Eindruck macht.
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Wie wäre es erst einmal mit dem Rettungshelfer? Zum einen preiswerter, zum anderen kann man damit schon mal auf dem KTW.
Das Upgrade auf den RS könnte man dann immer noch machen.
Somit würden nicht die vollen Kosten zuschlagen. Allerdings gibts im Regelfall keinen besseren Preis wenn man RH und RS Aufbaulehrgang getrennt bucht.
Ich hab damals in Bayern zuerst meinen SanHelfer gemacht, dann das Upgrade auf RH und dann RS. Damit war ich nicht an feste Kurstermine buchen sondern konnte sagen diesen Monat SanHelfer, und den RH mach ich dann beim überübernächsten stattfindenden Kurs.
Achja, meinen RS finanzierte ich damals teilweise über Blutspende. Gab damals bis zu 50 Euro je Spende und da kamen einige Scheine zusammen.
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Heute im Radio war die Rede davon das es eine Rettungssanitäterin war. Da wird man mal wieder den Unterschied NotSan und RS nicht kennen.
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Oder es hätte der gut ausgebildeten und notfallmedizinisch hocherfahrenen Fachkraft am Telefon auffallen müssen, welche dann an die richtige Versorgungsstufe verwiesen/vermittelt hätte. 🤔
Bringt aber wenig wenn der Disponent auf Hausarzt oder 116117 verweist, aber der Anrufer mit Anzeige wegen Unterlassener Hilfeleistung droht. Letztendlich erhält der Anrufer dann seinen RTW. Letzterer macht den Hausbesuch, Patient bleibt zu hause, und Angehörige werden vor Ort an die 116117 verwiesen.
Hausarzt im Urlaub, Vertretung macht keine Hausbesuche oder grundsätzlich Einweisung ins Krankenhaus, Vormittags unter der Woche ist die 116117 nicht besetzt, Patient nicht gehfähig, Angehörige keinen Führerschein und somit bleibt leider nur noch der Hausbesuch vom RTW.
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Mit KTW kommt es schon mal vor, das die Angehörigen vom Patienten sagen das der Patient selber ins Krankenhaus ist, weil es zu lange dauert oder auch weil es keine "Auftragsbestätigung" von der Leitstelle gab.
Das da dann eine Rechnung geschickt würde, wäre schon nachvollziehbar
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Da wäre ich mir nicht so sicher, dass Arbeitgeber sich so sehr dafür interessieren, dass ein Mitarbeiter persönlich Stress mit dem Ordnungsamt usw. bekommt.
Die Frage die ist auch, wie der Anzeigesteller den Namen der Besatzung raus bekommen hat, wenn diese beim Patienten in der Wohnung waren. Die Namen stehen ja nicht am Rettungswagen dran. Also muss ja der Träger und die Dienststelle mit im Boot gewesen sein.
Wenn der Anzeigesteller jemanden in der Leitstelle kennt dann sollte das auf dem kurzen Dienstweg kein Problem sein an die Namen zu kommen.
Für den Arbeitgeber dürfte es halt interessant werden wenn der Mitarbeiter entsprechend daraus lernt und zukünftig auch mit Sondersignal einen passenden Parkplatz sucht ohne das er jemanden behindert. Bei einem Parkplatz 100 Meter entfernt von der Wohnung könnte ich mir schon vorstellen das sich ein NotSan dann bei der Wachenleitung beschwert. Vor allem wenn er im strömenden Regen zum Patienten laufen müsste.
Zumindest ich fuhr in der Vergangenheit mit NotSan da war Anfahrt mit SoSi auch unbedingt halt vor dem Haus, egal ob 20 Meter weiter eine entsprechend große Parklücke war. Anfahrt mit SoSi ist ja ein Notfall und da hätte ich nicht am Arsch der Welt zu parken.
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Wobei es auch im Interesse eines guten Arbeitgebers sein sollte das der Mitarbeiter entsprechende Unterstützung erhält.
Welche Konsequenzen ziehen zukünftig die Kollegen aus diesem Vorfall? Wenn kein Notarzt dabei ist (kommt ja mal vor das keiner verfügbar ist obwohl benötigt) dann fahren die zukünftig so lange um den Block bis sie einen passenden Parkplatz finden? Und im strömenden Regen wird der Patient dann 100 Meter bis zum RTW gebracht?
Kann wohl nicht die Lösung sein, aber wäre als logische Konsequenz vorstellbar. Somit auch entsprechende "Diskussionen" zwischen RS und NotSan bezüglich Haltestelle.
Interessant wäre wirklich ein Urteil mit Begründung zum Nachlesen. Oder gibts online einen Zeitungsbericht von dem Vorfall?
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Die allermeisten Patienten brauchen keinen RTW, sondern ein Transportfahrzeug mit medizinischer Basisversorgung und Personal, dass kritische Patienten erkennt.
Und bei den KTW Patienten sind auch wieder viele dabei die einfach nur eine Trage oder einen Tragestuhl benötigen würden aber davon abgesehen kein Fachpersonal. Somit wären wir wieder bei Tragestuhl- und Liegendmietwagen.
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Bekommt es denn überhaupt jemand mit, wenn Fahrzeuge a.D. und ein Patient wenige Minuten länger warten muss? Ich glaube nicht. Bisher ist die Motivation über die Grenze. Die Kompensationsmechanismen bei Fahrzeugausfällen bisher nicht. Wenn man jedoch weiter schläft, ändert sich das vielleicht irgendwann ...
Selber erlebt:
Disponent meinte es gut und wollte uns nach 11 Std. 59 Minuten nicht mehr raus jagen. Also musste von der Hauptwache ein RTW in den Bereich der Außenwache fahren. Gab einen riesigen Aufstand da Patient engen Kontakt zur Aufsichtsbehörde hatte und er keine 5 Minuten von der Außenwache entfernt wohnte. Der Disponent bekam so einen Einlauf so das er zukünftig auch kurz vor Feierabend die RTW alarmierte. Einige Zeit später ging der Disponent aber wieder in den regulären Fahrdienst weil er auf Leitstelle keinen Bock mehr hatte.
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Ich hatte es vor Jahren da hatte der Hausarzt zwei seiner MFAs zum Hausbesuch geschickt. Nichts ist unmöglich.
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Ausbildungsinitiative? Bewerbungen gibt es ja genügend, aber die Qualität die sich bewirbt.....es scheitert ja bei vielen schon daran das die nicht einmal ein Rechtschreibprogramm über die Bewerbung laufen lassen bevor sie diese abgeben.
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In meiner Gegend hat nur der Maximalversorger eine Security. Das sind dann teilweise jüngere oder welche kurz vorm Rentenalter.
Ein Großteil von denen hat Migrationshintergrund was aber auch ein Vorteil ist, da mit etwas Glück sofort ein Dolmetscher vorhanden wäre.
Zur Corona Zeit fand ich es auch sehr angenehm wo es keine Begleitpersonen gab und wenn dann nur Eltern von Kindern, Dolmetschern oder 1x Angehörige bei dementen Patienten. In den Notaufnahmen war es deutlich entspannter.
Unterm Strich ist es natürlich traurig das es eine Security im Krankenhaus braucht.
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Dafür war in Berlin jemand mit der Wartezeit unzufrieden: