Beiträge von Blutverlust

    Vielleicht hilft dir das hier weiter: Leitfaden Rettungsdienst

    Sonst können dir eure NotSan-Azubis sicher auch mit Lernmaterial weiterhelfen, die lernen die Schemata ja von Andang an und dann sprecht ihr auch gleich die gleiche Sprache.


    Dieses Buch besitze ich auch und halte davon gar nichts.

    Viele veraltete Aussagen, viel Meinung die als Fakt dargestellt wird und meiner Meinung nach auch nicht schön strukturiert.

    Ich kann den Taschenatlas Rettungsdienst empfehlen, der sich sehr an aktuellen Leitlinien orientiert und auch angenehm lesbar ist.


    Um jedoch zur Ursprungsfrage zu kommen:

    Für die Hosentasche kommen eigentlich nur Apps und Taschenkarten in Frage, beides macht im Einsatz nur als schnelle Gedächtnisstütze Sinn und nicht als Ersatz für Lehrbücher.

    Ich habe meine Taschenkarten-Sammlung selber zusammengesucht und es fliegt regelmäßig etwas heraus und etwas neues kommt hinzu.

    Als kleine Anregung für mögliche Themen: Ersteintreffendes Fz bei MANV, medizinische Richtungsbezeichnungen (Wiki), Neuro-Notfall (Nerdfallmedizin), RSI-Checkliste (Das Foam), TCA und Aortensyndrom (Berliner FW), EKG-Checkliste (Pin-Up-Docs?).

    Du musst selbst überlegen für was du einen Spickzettel brauchst ;-)

    Eine Frage zu dem Artikel: Kann die DRF denn nicht selber Notärzte einstellen? Warum wird auf Klinikärzte zurückgegriffen?

    Ich mag den Hubschrauber aus Friedrichshafen zwar in jeder Hinsicht und werde vermutlich deutlich seltener mit ihm zusammenarbeiten falls er umzieht, aber dieses unbegründete geheule von Klinik, Politikern und Bürgern geht mir gewaltig auf den Keks.

    Sobald du als Lagerist für Fehlbestände verantwortlich bist, würde das ganze bei euch nicht auffallen?

    Wir bestellen im Zentrallager. Also dürfte denen ein hoher Verbrauch auch auffallen.


    Natürlich könnten einzelne Mitarbeiter mal etwas klauen. Aber der Aufwand dies restlos zu verhindern erscheint mir einfach nicht verhältnismäßig.


    Übrigens:

    Der einzige Gegenstand der aus unserem Lager wirklich ungewöhnlich häufig entnommen wird sind die guten Kugelschreiber!

    Für die hätte ich wirklich gerne eine Dokumentationspflicht! ^^

    trotzdem sollte der Verbleib nachvollziehbar sein. Weißt Du, was los ist, wenn bspw. im KH in der Anästhesie bei Schichtende eine Ampulle fehlt? Da geht keiner nach Hause, bis man weiß, wo das Eintragen vergessen wurde. Auch Apotheken müssen jeden Verbrauch (und sei es Bruch) dokumentieren. Und bei Schichtende sollte sich auch bei 3 NA Einsätzen anhand der Protokolle nachvollziehen lassen, wer was bekommen hat. Dass man damit im RD in der Vergangenheit schludrig umgegangen ist (auch weil es bisher kaum Konsequenzen gab), heißt nicht, dass man es nicht verbessern kann. Oft braucht es aber Fälle wie oben, um Aufsichtsbehörden und damit Betreiber wach zu rütteln.

    Bei BTMs sicherlich, aber nicht bei Benzodiazepinen, Ketamin oder Propofol.

    Weder im örtlichen Krankenhaus noch bei uns im Rettungsdienst wird dieser Bestand speziell kontrolliert.


    Eine Dokumentation ähnlich wie bei BTM hatten wir eine Zeit lang und ich fand es sehr störend!

    Manchmal hat man z.B. Midazolam im Einsatz prophylaktisch aufgezogen und dann nicht gebraucht, somit ist es auch nicht im Einsatzprotokoll vermerkt worden und wäre bei einer gründlichen Kontrolle auffällig gewesen.


    Ich bin mit unserem jetzigen System ganz glücklich:

    Die Besatzung holt sich nach Verbrauch einfach und unkompliziert die benötigten Medikamente aus dem Medikamentenschrank.

    Der RS hat in der Regel den Schrankschlüssel und wenn er den aufschließt, obwohl wir keine Medikamente brauchen, dann würde ich skeptisch werden. Zusätzlich bestelle ich als Lagerist für unsere Wache jede Woche die Medikamente, wodurch mir ein deutlich erhöhter "Verbrauch" ebenfalls auffallen würde.

    Weiß jemand was aus dem Naseweis-Verlag geworden ist? Die neue Auflage des Taschenatlas Rettungsdienst wurde ja für 2018/2019 prognostiziert, aber jetzt findet man nicht einmal mehr deren Webseite?

    Trotzdem ist und bleibt es ein Angriff mit einer (Schuss-)Waffe auf RD-Personal. Ob bewusst oder nicht, ist eine andere Sache und wird hoffentlich ermittelt und entsprechend geahnt, unabhängig davon, ob Passanten oder RD-Personal in den Vorfall involviert war.


    Vollkommen richtig, der selben Meinung bin ich auch. Es kann natürlich durchaus ein Unfall aus grober Fahrlässigkeit gewesen sein, aber auch die gehört geahndet.

    Nein.
    Es ist praktisch unmöglich jemanden aus der Entfernung mit einem Luftgewehr zu töten oder schwer (von Augenverletzungen abgesehen) zu verletzen.
    Deswegen kann ich solche "Click-Bait"-Überschriften wie "Sanitäter angeschossen" nicht mehr hören, hier versucht man Dinge gleichzusetzten die in ihrer Dramatik nichts mit einander zu tun haben. Es ist ungefähr so, als würde die Zeitung "Schwerer Autounfall" titeln, wenn ein Kind vom Bobby-Car fällt und sich das Knie aufschrammt...

    Auch die Forderung nach einem Anästhesisten erschließt sich mir nicht.
    Für die Telemedizin erscheint mir ein Internist wesentlich geeigneter und praktische Skills braucht er in diesem Fall ja schließlich nicht.

    Ich hole das Thema mal wieder aus der Tiefe:
    Kann mir jemand einen DIVI-Intensivtransportkurs in Baden-Württemberg empfehlen? Wie sind die Kurse der DRF, falle ich da als "Externer" sehr auf?

    Ich wurde als Kind auch nicht geimpft, aus Sorge meiner Mutter vor möglichen Nebenwirkungen.
    Wahrscheinlich betrachte ich die ganzen Diskussionen deswegen auch aus einem ganz besonderen Blickwinkel. Was mir immer auffällt, ist dieses extreme Schwarz/Weiß denken und der missionarische Eifer den beide Seiten bei diesem Thema an den Tag legen. Hier geht es oft nicht mehr darum den anderen zu überzeugen, sondern nur noch darum seine vermeintliche Überlegenheit zu demonstrieren.
    Mit einer etwas differenzierteren Betrachtung als: Impfen = gut und nicht impfen = schlecht, könnte man nämlich durchaus viele Impfgegner überzeugen.
    Aber dann muss man die Ängste vor Nebenwirkungen eben ernst nehmen und erklären, dass es wie bei jedem anderen Medikament ein Spiel mit den Zahlen ist und das man die Wahrscheinlichkeit und Schwere der Nebenwirkungen einer Impfung mit den Konsequenzen einer Erkrankung abwägen muss.
    Also meine Bitte: einfach mal tief durchatmen und es diesen Leuten entspannt und vernünftig erklären, dann erreicht man weit mehr, als man anfangs glaubt...