Beiträge von M1k3

    Mag sein, nur sind BTM aktuell nun mal rechtlich nicht möglich und Novalgin hast diese Summe Nebenwirkung der Agranulozytose und ist deswegen leider hat in der Kritik und somit schlecht delegierbar.


    Metamizol ist im Pyramidenprozess drin, auch in Version 2.0.


    Warum das schlecht delegierbar sein soll, ist mir unklar. Mir ist lediglich bekannt, dass eine fehlende Aufklärung eines Orthopäden von Gutachtern einer Ärztekammer als behandlungsfehler verstanden wurde. Der gesamte Fall fiel vermutlich deshalb auf, weil über Wochen eine Patientin Metamizol bekam, auch nachdem eine Leukopenie festgestellt wurde. Nun kann natürlich jeder Arzt oder PFP oder RFP Aufklären vor der Gabe. Ob der Entscheid von zwei Gutachtern in einem Fall nun bundesweit festgelegt hat, dass man explizit darauf hinweisen muss, weis ich nicht (vermutlich?).


    Hier der Link zur Veröffentlichung im Rheinischen Ärzteblatt von Mai 2017. https://www.aekno.de/fileadmin…aben/2017/2017.05.028.pdf

    Falls der Direkt-Link nicht geht:
    https://www.aekno.de/aerzte/rh…latt/ausgabe/2017/05-2017

    Die Ausbildung wurde zumindest in Niedersachsen so angepasst, dass jetzt 6 Wochen Schule da sind. Das wird das Wissen deutlich verbessern Erlass.

    dafür halbiert man die KH Zeit.

    Ich habe in 2 Wochen ZNA und 2 Wochen ITS viel gelernt und gesehen, was ich extrem hilfreich fand um dann ins Wachenpraktikum zu starten.

    Ok, dann mal so:


    Für einen EKG - Kurs brauche ich Puppen und Isimulates. Fertig.


    Dann muss ich davon ausgehen, dass du nichts davon gelesen hast was ich geschrieben habe, und auch weder den Flyer gelesen, noch dir die paar Bilder angeguckt hast zum Kurs.


    Echte Devise (aktuell C3, aber denkbar wären auch andere Geräte), Mimen, doppelte Verkabelung, EKG Drucker-Papier, Ampullen, Spritzen, iv Zugänge, Infusionen, Druckluft statt Sauerstoff, etc etc. Es werden in der Praxis echte Fallbeispiele mit komplettem Verbrauch durchgespielt. Dadurch ist die Zeitachse realistisch, und man lernt die EKG Interpretation in ein Fallbeispiel zu integrieren, und die Entscheidungsfindung nicht nur vom EKG sondern eben auch von der Klinik des Patienten abhängig zu machen. Es ist die Verknüpfung aus EKG lesen und Praxis machen, die sonst häufig fehlt.


    Ich kann mich nur wiederholen, der Aufwand ist enorm hoch. Ganz zu schweigen von der Vorarbeit die in der Erschaffung des Kurses von einem Menschen geleistet wurde, der das (wirklich gute) Kursbuch geschrieben hat, und sämtliche EKGs gesammelt, laminiert, gedruckt, usw. hat...

    Ich bin grade ratlos. Der Verbrauch an Material in einem ITLS Kurs (den ich alle zwei Jahre besuche) oder PHTLS Kurs (den ich lange unterrichtet habe) ist viel geringer. Ich hab keine Lust dazu die einzelnen Gegenstände aufzuzählen, dazu fülle ich grade beruflich zu viele Listen aus. ;)=O

    Das Niveau ist für die präklinische Notfallmedizin gut, und es soll zu einer Sicherheit in der Befundung von EKGs führen, sowie in einer größeren Sicherheit in der Behandlung von Krankheitsbildern, wobei das EKG eine Rolle spielt, aber nie alleine steht. "Treat the Patient, not the Monitor" wird durch sehr realistische Fallbeispiele und einer sehr hohen Schlaganzahl an Fällen erwirkt. Das ist mit der Grund, weshalb der Kurs so teuer ist, der Materialverbrauch ist bedeutend höher als in PHTLS oder AMLS Kursen, und der Technik-Bedarf (C3, Simulationspuppen*) ist ebenfalls deutlich höher, so dass insgesamt der Materielle Anspruch vermutlich auch TECC übersteigt. Ferner sind die EKG Befundenes-Workshops die Möglichkeit vermehrt die Befundung zu üben. Besonders positive möchte ich das Buch herausstellen, welches nun auch häufig gelobt wurde, und hoffentlich bald (?) einzeln zum Verkauf angeboten wird.


    In jeder Praxisstation wird man ein Fall abarbeiten. Anders als in PHTLS oder AMLS wo drei arbeiten und drei zuschauen gibt es hier 1:2 Betreuung. Jede Praxisstation ist man im Einsatz, das erhöht wieder die Schlagzahl (und ist für den Instruktor verdammt anstrengend).


    * Es wird bewusst mit ganz gewissen Puppen / Systemen gearbeitet, welche Frequenzadaptiert sehr realistische EKGs darstellen, auf dem Monitor, und auch als Ausdruck auf dem C3 Druckerpapier (wovon einiges weggeht). Es gibt natürlich auch immer laminierte kleine und große EKGs zum jeweiligen Fall zum Nachbesprechen, falls man grade keinen Ausdruck gemacht hat wegen der Dynamik des Falles.



    Es ist ein toller Kurs, und ich empfehle jedem meiner Kollegen sich dazu anzumelden mit dem Fortbildungsgeld das denen zur verfügung steht.

    MTF sind vom Bund gestellte Einheiten für den Katastrophenschutz. Damit soll der K-Schutz der Länder in Spezialfragen (Dekon, CBRNE Erkundung, etc.) vom Bund unterstützt werden.


    Praktisch werden die meisten K-Schutz Organisationen personell nicht plötzlich ihr Länder-K-Schutz-Fahrzeuge PLUS MTF besetzen können, sondern werden entweder Mischformen, oder fast nur noch MTF Fahrzeuge verwenden.

    Die Hawks sind die KSK H145.

    Die H145M LUH SOF gehören zur Luftwaffe, Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim, und wenn die nicht grade für Training oder Einsatz benötigt werden, stehen die natürlich für verschiedene Aufgaben zur Verfügung AFAIK. Das HSG 64 ist auch für "Heimatschutz, bei dem das HSG 64 im Rahmen nationaler Katastrophenlagen, auf Anfrage der Bundesländer und bei freien Kapazitäten, subsidiär unterstützt. Hierunter fallen unter anderem Feuerlöscheinsätze, Hilfeleistung bei Hochwasserlagen, Schneekatastrophen und Erdbeben." zuständig.

    Da sowohl Piloten wie auch Technik eine Winde optional nutzen können, vermute ich, dass damit Windeneinsätze geflogen werden sollen.


    Alternativ wird die Sensorien genutzt für Aufklärung?

    Die Diskussion um 2 RettAss / NotSan aufm RTW hatten wir ja schon oft. Zwei Notärzte auf dem NEF wollte wiederum keiner.


    Hilope ich bin nah an deiner Argumentation dran in diesem thread. Allerdings ist es sehr wohl so, dass auch RettSan Mangelware sind. RTWs, KTWs und Mischfahrzeuge bleiben durchaus stehen weil RettSan fehlen.


    Arbeitgeber in Städten stellen inzwischen zT ungelernte Kräfte ein, und qualifizieren diese zum RettSan, inkl. C1 Führerschein. Die Not ist groß.